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Diese positiven bzw. negativen Auswirkungen erwarten sich die Österreicher vom Automatisierten Fahren.

Makam: Österreicher stehen Automatisiertem Fahren überwiegend positiv gegenüber

05.07.2017

Kein Thema beschäftigt Verkehrs- und Mobilitätsforscher in diesen Zeiten mehr als das selbstfahrende Auto. Doch wie denkt die Bevölkerung darüber?

Makam Research hat in einer aktuellen Studie 500 Österreicherinnen und Österreicher rund ums Thema Automatisiertes Fahren befragt.

Teil 1 der Ergebnisse zeigt die Erwartungen hinsichtlich der Auswirkungen des automatisierten Fahrens.

Die Ergebnisse in Kürze:

• Reduktion des Stresslevels

• höhere Sicherheit

• weniger Staus und besserer Verkehrsfluss

• geringere Unfallhäufigkeit

aber:

• höhere Kosten bedingt durch Anschaffungs- und Versicherungskosten

In der Erwartungshaltung der Österreicher werden die deutlich positivsten Auswirkungen auf das Stresslevel beim Fahren gesehen. Während nur 26 Prozent durch den automatisierten Fahrbetrieb mehr Stress für den Fahrer erwarten, gehen 2 von 3 Befragten davon aus, dass Fahren durch die neue Technik viel entspannter wird.

Die Annahme, dass technisch unterstützte bzw. autonom gesteuerte Fahrzeuge weniger Staus verursachen werden, was den gesamten Verkehrsfluss positiv beeinflusst, ist für mehr als die Hälfte der Österreicher zutreffend. 26 % befürchten bezüglich des Verkehrsflusses eher gegenteilige Auswirkungen.

Bezüglich der Verkehrssicherheit werden in automatisierte Fahrzeuge große Hoffnungen bzw. Erwartungen gesteckt: So gehen 56 % der Österreicher davon aus, dass die Sicherheit für die Insassen von Fahrzeugen durch die technischen Neuerungen erhöht wird, und 57 % sehen dadurch auch positive Auswirkungen auf die Sicherheit anderer Verkehrsteilnehmer.

Jeweils knapp unter ein Drittel der Befragten zeigt sich bezüglich Verkehrssicherheit eher skeptisch.

Konkret Unfälle thematisiert, geht die Hälfte der Befragten von weniger Unfällen als bisher aus, 35 % befürchten durch die Teilnahme von automatisierten Fahrzeugen am Straßenverkehr mehr Unfälle als bisher.

Stark polarisiert sind die Meinungen hinsichtlich der Auswirkungen von automatisiert fahrenden Fahrzeugen auf die Fahrzeiten für bestimmte Strecken, die Verfügbarkeit von Parkplätzen, sowie den Schwierigkeitsgrad der Führerscheinprüfung. Diesbezüglich erwarten sich jeweils ca. gleich viele Befragte positive wie negative Auswirkungen.

Den vielen positiven Entwicklungen, die man sich durch selbstfahrende Fahrzeuge erwartet, stehen die erwartungsweise damit einhergehenden steigenden Kosten gegenüber. So sind 9 von 10 Österreicher davon überzeugt, dass die Kosten für die Anschaffung eines neuen Fahrzeugs durch die neue Technik steigen werden und mehr als zwei Drittel erwarten ebenso, dass die Betriebskosten (d.h. Kosten fürs Autofahren generell) zunehmen werden.

Jeder Vierte erwartet sich insgesamt im Betrieb des Fahrzeugs Einsparungen. Bezüglich der KFZ-Versicherungskosten rechnen 31 % mit sinkenden Belastungen, während 6 von 10 davon ausgehen, dass die Prämien steigen werden.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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