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Magenta-Mutter wächst weiter: Umsatz von Euronics International schießt um 8,6 Prozent in die Höhe

09.09.2013

Bei Euronics International stehen die Zeichen auf Wachstum. Der Koop-Partner von Red Zac hat im Jahr 2012 einen Umsatz von 17,6 Milliarden Euro erwirtschaftet. Das Umsatzplus sei vor allem auf die Integration neuer Mitgliedsverbände in Schweden, Polen und der Türkei zurückzuführen. Demnächst startet eine Initiative zum Thema Smart TV.

Ein Umsatz von 17,6 Milliarden Euro bedeutet eine Steigerung von 8,6 Prozent: Dass man diese Zahlen trotz den insgesamt gesehen schwächeren wirtschaftlichen Rahmenbedingungen derart positiv ausfällt, freut freilich nicht nur Euronics Internation-Präsident Hans Carpels. Schweden, Polen und die Türkei seien maßgeblich an diesem Ergebnis beteiligt. „Die Mehrwert- und Wertschöpfungsstrategie hat sich als richtig erwiesen und wird fortgeführt“, meint Carpels.

Smarte Kampagne

So möchte man beispielsweise mit einer Smart TV-Kampagne auch dem gesättigten TV-Markt wieder auf die Sprünge helfen. Es gilt, Argumente für Verbraucher zu finden, weshalb sie sich statt ihrem Flachbildschirm einen Smart TV der neuesten Generation zulegen sollen. Die steigende Konvergenz der Geräte kommt dem Fachhandel dabei gerade recht, braucht man doch dafür eine hohe Service- und Beratungskompetenz, meint Carpels.

 

Die neuen Partner tun Euronics gut

2012 stießen die schwedische EEL-Gruppe und die polnische Einkaufskooperation Media Expert Group neu zu Euronics International. Mit der türkischen Handelsgruppe Teknosa konnte der Einkaufsverbund einen zusätzlichen Partner gewinnen.

„Die Türkei zählt zu den Emerging Markets für Consumer Electronics, vor diesem Hintergrund ist die neue Kooperation ein  Erfolg. Mit seinen rund 290 Fachgeschäften in 75 Städten ist Teknosa als Marktführer in jedem Winkel des Landes präsent“, sagte John Olsen, seit September 2013 neuer Managing Director von Euronics International. Olsen hatte sich erst kürzlich von TP Vision verabschiedet.

 
Tablets & Smartphones bleiben Wachstumstreiber

„Der europäische CE-Markt insgesamt habe sich 2013 wieder weitestgehend stabilisiert“, erklärt Olsen. Laut GfK TEMAX macht sich aber die Finanz- und Wirtschaftskrise in Südeuropa, allen voran in Griechenland und in Spanien, nach wie vor bemerkbar.

Allerdings konnten sich die Umsätze in Portugal, Italien und den nördlichen Staaten wieder erholen. „Starke Wachstumstreiber werden die Neuheiten aus dem Bereich Telekommunikation und Media Tablets bleiben“, meint Olsen. Darüber hinaus werden internetbasierte Innovationen und Vernetzungslösungen zunehmend auf den Markt drängen.

 

 

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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