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LTG: Neuigkeiten und Ziele für 2016

19.02.2016

Nachdem schon im vergangen Jahr ein neues Logo umgesetzt wurde geht die LTG nun mit iher modifizierten Hompage online. Im Fokus für 2016 stehen insbesondere auch die Ausbildung zum European Lighting Expert (ELE), der LTG-Kongress und die Gemeinschaftstagung.

Das LTG-Team freut sich über die geförderte ELE-Ausbildung und auf die kommenden Veranstaltungen in 2016.
Wie LTG-Vorstandsvorsitzende Peter Seibert in seinen Ausführungen anmerkte, ist der ELE ein ganz wichtiges Thema, das sich seit 2013 entwickelt hat und heuer in Österreich in die Praxis umgesetzt wird. Von österreichischer Seite waren bei den Gesprächen mit den Lichtgesellschaften aus der Schweiz Deutschland und den Niederlanden Manfred Mörth und Karl Brandstätter federführend.

Manfred Mörth: „Beim ELE wird das Ausbildungsniveau im Vergleich zum nationalen Zertifizierten Lichttechniker, den es seit 2007 gibt, weitaus angehoben und für die vier Länder vereinheitlicht. Hier wurde ein aktueller und höherer Standard für die gemeinsame Ausbildung geschaffen – sowohl in der Innen- als auch Außenbeleuchtung.“

Die Aus- und Weiterbildung fördern

Der ELE wird der Qualitätsnachweis für den kompetenten Umgang mit Licht sein und länderübergreifend gelten. Neben den vier Ländern haben nun auch Frankreich, Italien, Rumänien und einige weitere ihr Interesse bekundet. Dem ELE-Inhaber wird auch der Zugang zu interessanten Projekten -auch international- ermöglicht. Große europäische Ausschreibungen im Bereich der Innen- und Außenbeleuchtung fordern schon seit Jahren geprüfte Lichttechniker. Durch die ELE-Ausbildung will man das Planungs- und Ausführungsniveau anheben. Die Möglichkeit, an großen Ausschreibungen teilzunehmen, ist Anreiz für Unternehmen ihren Mitarbeitern diese Ausbildung zu ermöglichen.

Die Ausbildung schließt mit einer Prüfung (durchgeführt von der jeweiligen nationalen Lichtgesellschaft eventuell auch im Beisein ausländischer Prüfer), die den europäisch abgestimmten Kompetenzstand in der Lichttechnik und Beleuchtungsplanung bestätigt, ab. Erste ELE-Ausbildungskurse sind für das Frühjahr 2017 angedacht.

Für die etwa 200 zertifizierten Lichttechnikern in Österreich gibt es einen Upgrade-Kurs mit Projektarbeit und anschließende Prüfung zum ELE. Die Kurse sollen schon ab September 2016 starten. Geplant ist auch die Re-Zertifizierung des ELE nach drei Jahren (beim Lichttechniker waren bisher fünf Jahre die Vorgabe). Die Registrierung erfolgt über eine zentrale europäische Stelle.

Karl Brandstätter vom ELE-Lenkungsausschuss in Österreich präzisiert die geplante Umsetzung der ELE-Ausbildung in Österreich: „Die verschiedenen Bildungsmodule werden auf ein Niveau gebracht und die Inhalte angepasst.“ In Planung ist ein modulares System mit je fünf zwei beziehungsweise drei Tagesmodulen. Sie umfassen:

  • Lichttechnische Grundlagen (3 Tage)
  • Leuchten, Normen (2 Tage)
  • Planung (2 Tage)
  • Lichttechnische Berechnungen (2 Tage)
  • Ausführung und Betrieb (2 Tage)

Weitere Details zum ELE finden sich hier.

Veranstaltungen und Kongresse

Der Kongress der Lichttechnischen Gesellschaft findet in St. Veit an der Glan (Österreich) am 30. Mai und 1. Juni 2016 statt.

Im Hebst des Jahres, vom 25. bis 28. September in Karlsruhe (Deutschland) findet die Gemeinschaftstagung statt. Beteiligt sind:

  • Lichttechnischen Gesellschaft (Österreich) (LTG)
  • Deutsche Lichttechnische Gesellschaft (LiTG)
  • Schweizer Licht Gesellschaft (SLG)
  • Nederlandse Stichting Voor Verlichtingskunde (Dutch: Dutch Foundation for Illumination; The Netherlands) (NSVV)
Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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