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Lohnrunden: Handels-Angestellten gebührt laut Gewerkschaft das größte Kuchenstück

15.10.2009

Schließlich sei der Handel von der Krise kaum betroffen. Handels-Obmann Fritz Aichinger rudert schon zurück.

In seiner Funktion als voraussichtlicher Chef-Verhandler auf Arbeitgeber-Seite versucht der Wiener Handelsobmann Aichinger allzu hochfliegende Erwartungen an die KV-Verhandlungen im Vorfeld zu dämpfen. Auch wenn der Handel von der Krise weniger betroffen ist als die Sachgüter-Industrie könne man in einer Branche, die sich nicht einheitlich entwickle, nicht automatisch große Abschlüsse einfordern.

Genau das tut nun ausgerechnet der Metaller-Chefverhandler der GPA, Karl Proyer, im Hinblick auf die am 28. Oktober startenden Verhandlungen. Habe der Einzelhandel doch im ersten Halbjahr eine schwarze Null bzw. ein reales Plus von 0,2 Prozent zu verbuchen. Eine Studie der Arbeiterkammer hätte zudem gezeigt, dass der Einzelhandel seine Eigenkapital-Struktur im Vorjahr verbessern konnte. Das vorgegebene der Gewerkschafter ist nun, mehr als die Inflationsrate im Handel von einem Prozent herauszuholen. Das käme den rund 520.000 Angestellten und 50.000 geringfügig Beschäftigten der Branche zugute.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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