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Loewe steht auf Prämienstrategie: Verschärfte Umsetzung in den nächsten Jahren geplant

18.05.2012

Nachdem Loewe im Geschäftsjahr 2011 schwer gebeutelt wurde, ist der Start ins Jahr 2012 gut gelungen. Das soll auch so bleiben. In den kommenden Jahren will der Hersteller seine Premium-Strategie noch einmal verschärfen. Diese sieht eine Ausweitung der premiumgerechten Vermarktung im In- und Ausland vor, sowie eine stärkere Konzentration auf intuitiv bedienbare Systeme.

Die mögliche Individualisierung der Geräte verbunden mit einzigartiger Technologie seien entscheidende Wettbewerbsvorteile, so Vorstandsvorsitzender Oliver Seidl während der Hauptversammlung in München. Für das Geschäftsjahr 2012 rechnet der Konzern daher mit Umsatzwachstum und einer Verbesserung des Ergebnisses. 

Vermarktung stärker ankurbeln 

Künftig soll die Vermarktung stärker angekurbelt werden. Unser minimalistisches Design, Innovationen und exklusive Individualität heben Loewe von allen anderen Marken in unserer Branche ab", meint Seidl. „Wir setzen künftig stärker auf intuitiv bedienbare Systeme mit bestem Bild und bestem Ton.“ Mittelfristig ist es das strategische Ziel, Loewe zur international führenden Premiummarke für individuelle Home Entertainment Lösungen zu entwickeln.

 

Preissegment ab 1.500 Euro

In diesen Tagen wird die Produktlinie Connect ID (von 32 bis 46 Zoll) im Preissegment ab 1.500 Euro eingeführt. Loewe Technik-Vorstand Detlef Teichner: “Mit Connect ID treffen wir präzise die Bedürfnisse einer deutlich breiteren Zielgruppe und erschließen zudem eine jüngere Käuferschaft." Connect ID ist in einem Preissegment positioniert, in dem in Europa ein Wachstum von 25 Prozent erwartet wird.

 

Länderspezifische Distributionskonzepte

Des weiteren sind diverse Veranstaltungen im Fachhandel sowie einer Kooperation mit den Kunstgalerien Lumas und einer breit angelegten Printkampagne geplant. Zudem soll die Vermarktung im In- und Ausland ausgebaut werden. Das Unternehmen arbeitet aktuell an länderspezifischen Distributionskonzepten für die unterschiedlichen europäischen und internationalen Märkte.  

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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