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Loewe kämpft mit Umsatzrückgang

26.01.2004

Die Loewe AG hat im Vorjahr einen Umsatz von rund 290 Millionen Euro (2002: 376,2 Millionen Euro) erzielt. "Dieser erhebliche Umsatzrückgang ist durch den Technologiewandel von Bildröhren-TV Geräten zu Flachdisplay-Geräten bedingt, der die gesamte Branche getroffen hat. Hiervon sind alle wesentlichen Märkte von Loewe betroffen", teilte das Unternehmen mit. Der Umsatzrückgang führte im Konzern zu einem negativen Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) in der Größenordnung von 33 Millionen Euro, während im Vorjahr noch ein positives EBIT von 20,6 Millionen erwirtschaftet wurde. "Im Wesentlichen ist der Verlust auf das niedrigere Geschäftsvolumen und den schlechteren Produktmix zurückzuführen", gibt das Unternehmen unumwunden zu. Außerdem haben sich Sondereffekte in Höhe von rund 13 Millionen Euro ergebnismindernd ausgewirkt. Sie betreffen Aufwendungen aufgrund der Distributionsumstellung in Italien, der Preissenkungen bei Bildröhrengeräten und der teilweise bereits umgesetzten Restrukturierungsmaßnahmen. Apropos Restrukturierung: In Österreich hat sich Loewe ja erst per Jahresanfang von seinem Importeur Bosch getrennt und einen eigenen Vertrieb auf die Beine gestellt.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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