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Linzer Großhändler Eichmann wird vom deutschen Würth-Konzern einverleibt

15.04.2005

Erstmals drängt der deutsche Würth-Konzern auch mit seiner Sparte Elektrogroßhandel nach Österreich. Für Insider war jedenfalls nicht überraschend, was aus dem WirtschaftsBlatt nun definitiv zu erfahren war: die Übernahme des Großhändlers Adolf Eichmann.

Der Linzer Betrieb beschäftigt etwa 50 Mitarbeiter, die einen Jahresumsatz von rund zehn Millionen Euro erwirtschaften, und soll Teil von Uni Elektro werden, dem Leitbetrieb der Würth-Division E-Großhandel. Uni-Chef Otto Ernst Kreisel soll in die Geschäftsführung bei Eichmann bereits eingezogen sein.
Nach Rexel, Hagemeyer und Sonepar ist Würth der mittlerweile vierte internationale Konzern, der in der Alpenrepublik Gewerbebetriebe mit Elektromaterial versorgt – wobei die Umsetzung weiterer Expansionsvorhaben, so hört man aus Deutschland, nur noch eine Frage der Zeit sein soll.
Der Gesamtumsatz des Würth-Konzerns betrug im Vorjahr 6,2 Milliarden Euro, knapp zehn Prozent davon werden durch den E-Großhandel erzielt.
In Österreich ist Würth jedenfalls schon mit elf Unternehmen vertreten, wozu der Schraubenhändler Kellner & Kunz, der Werkzeughändler Rankweil, die Beschlägehersteller Grass und Alfit sowie der heuer von der Voest übernommene Schraubenproduzent Schmid gehören.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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