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LG: Warum Blumberger sich vertschüsste

05.09.2003

Die Chronologie ist faszinierend: Wie ineinander greifende Zahnräder hat sich in den letzten Wochen das Debakel um die LG/HB-Partnerschaft entwickelt. Denn schon lange, bevor HB Austria-Chef Christian Blumberger den Distributorvertrag mit LG Electronics Austria auf der Berliner IFA „hochoffiziell“ auflöste, trug sich LG-Verkaufsleiter Andreas R. Unger selber mit dem Gedanken, „einen Schlussstrich zu ziehen.“
Kein Wunder, dass bei Unger die Alarmglocken läuteten: „Nach der im Juni abgehaltenen österreichweiten HB-Roadshow für LG-Produkte, wo an manchen Standorten bis zu 200 Besucher verzeichnet wurden, langte bei uns kein einziger Auftrag ein. Außerdem wurden Fachhändler mit ihren Anfragen laufend an uns zurückverwiesen, weil ihnen bei HB mitgeteilt wurde, dass man über LG-Geräte gar nicht verfüge...“
Eine Vorgangsweise, die Blumberger im Grunde gar nicht bestreitet. Aber: „Die Wahrheit ist, dass wir mit LG durchaus zusammen arbeiten wollten, deshalb auch in die Roadshow investiert haben, um den Markt zu evaluieren. Denn dass die LG-Produkte top sind, steht ganz außer Frage. Doch wirtschaftlich sind wir nicht auf gleich gekommen.“

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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