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LG Philips: LCD sieht rot

11.10.2006

Unterm Strich verbuchte der südkoreanische Panel-Produzent ein Minus von 321 Mrd. Won (266 Mio. Euro) - gegenüber einem Gewinn von umgerechnet 188 Mio. Euro im Vorjahr.

Der Umsatz bei LG Philips kletterte leicht um ein Prozent auf 2,27 Mrd. Euro. "Im Laufe des dritten Quartals hat sich unser Geschäft vor allem wegen den höher als erwartet ausgefallenen Preisrückgängen im LCD-TV-Bereich nicht wie geplant entwickelt", räumt LG Philips LCD-Chef Bon Joon Koo ein. Hatte man im letzte Quartal noch einen empfindlichen Gewinneinbruch hinnehmen müssen (siehe auch folgenden Artikel). Auch für das letzte Quartal wird zumindest ein Preisrückgang im einstelligen Prozentbereich - vor allem aufgrund des TV-Segmentes - erwartet.

Angesichts der erwarteten "schwierigen ersten Jahreshälfte 2007" will der Konzern nun besondere Maßnahmen ergreifen, um in die Gewinnzone zurückzukehren. Dazu gehört etwa die Konzentration auf großformatige Fernseher und Notebooks sowie Monitore im Highend-Bereich. Darüber hinaus ist man eine strategische Allianz mit Toshiba eingegangen. Im Rahmen dieser Zusammenarbeit übernimmt Toshiba einen Anteil von 19,9 Prozent an der polnischen Tochter von LG Philips LCD. Toshiba will mit der Partnerschaft seine Präsenz auf dem europäischen Markt stärken.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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