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Leifheit-Bilanz: Nach erstem Quartal über Vorjahres-Niveau

14.05.2014

Im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2014 hat der Leifheit-Konzern einen Umsatz von 55,9 Millionen Euro erzielt und liegt damit leicht über dem Niveau des Vorjahres (55,6 Millionen Euro). Das operative Ergebnis (EBIT) erhöhte sich auf vier Millionen Euro, nach 2,8 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum.

Eine strikte Kostendisziplin und die um 2,9 Prozentpunkte auf 47 Prozent gestiegene Bruttomarge trugen zu dieser Entwicklung bei. Die EBIT-Marge lag bei 7,1 Prozent. Das Periodenergebnis erreichte 2,5 Millionen Euro - ein Plus von 0,7 Millionen Euro. Die Konzernliquidität stieg im ersten Quartal 2014 um 1,3 Mio Euro.

"Unsere strategischen Maßnahmen zur Weiterentwicklung des Leifheit-Konzerns haben wir im ersten Quartal vorangetrieben. Im Markengeschäft verbuchen wir Umsatzzuwächse und im zukunftsweisenden E-Commerce wächst Leifheit ebenfalls mit zweistelligen Raten. Gleichzeitig legen wir wie angekündigt im aktuellen Geschäftsjahr unseren Fokus auf die Profitabilität", meint Thomas Radke, Vorstandsvorsitzender der Leifheit AG.

Umsatz im Markengeschäft steigt

Das Konzernsegment Markengeschäft erwirtschaftete im ersten Quartal 2014 einen Umsatz von 47 Millionen Euro und damit 4,1 Prozent mehr als im gleichen Vorjahreszeitraum. Zwar war der Vergleichswert des Vorjahres wetterbedingt  niedrig, aber Leifheit musste im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres gleichzeitig das Marktausscheiden eines Baumarktkunden kompensieren. Das erzielte Wachstum resultierte im Markengeschäft vor allem aus den Produktkategorien Reinigen und Wäschepflege. Damit stieg der Anteil des Markengeschäfts am Konzernumsatz auf 84,2 Prozent. Das Segment-EBIT erreichte 3,4 Mio Euro nach 2,5 Mio Euro im ersten Quartal 2013.

Umsatzrückgang im Volumengeschäft

Der Unternehmensbereich Volumengeschäft verbuchte einen Umsatzrückgang von 14,8 Prozent auf 8,9 Mio Euro. Der Rückgang steht in Zusammenhang mit der strategischen Konzentration des Leifheit-Konzerns auf das Markengeschäft und die konsequente Führung des Volumengeschäfts unter dem Gesichtspunkt der Profitabilität. Der Anteil des Volumengeschäfts am Konzernumsatz sank auf 15,8 Prozent. Allerdings wurde das Segment-EBIT entsprechend den Zielsetzungen von 0,3 Mio Euro auf 0,6 Mio Euro verbessert.

 

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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