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„Leibesvisitationen dürfen grundsätzlich nicht vorgenommen werden.“ Media Markt nimmt Stellung

09.01.2014

Hohe Wellen schlug die Meldung, dass sich rund 30 Mitarbeiter von Media Markt Krems Leibesvisitationen unterziehen mussten. Offenbar kein Einzelfall. Inzwischen werden aus ganz Österreich ähnliche Vorfälle gemeldet, berichtet der ORF. Die Leibesvisitationen seien aber gar nicht vom Elektronikhändler, sondern vom angeheuerten Sicherheitsdienst ausgegangen, heißt es jetzt seitens Media Markt.

Als „„Eingriff in die Menschenwürde“ bezeichnete die Gewerkschaft GPA-djp die Leibesvisitationen. Diese seien aber gar nicht von Media Markt ausgegangen. In einer Stellungnahme von Media Markt an die Medien heißt es: "Taschenüberprüfungen werden in begründeten Einzelfällen vorgenommen. Dabei wird immer die Zustimmung der betreffenden Mitarbeiter eingeholt. Leibesvisitationen dürfen grundsätzlich nicht vorgenommen werden.“

Die vorliegenden Vorwürfe wolle man „selbstverständlich im Detail verfolgen und überprüfen“. Mit dem in Krems beauftragten Sicherheitsdienst werde man klärende Gespräche führen, „die gegebenenfalls Konsequenzen nach sich ziehen werden“.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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