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Lehrlinge: Steigende Arbeitsunfälle, unkoordinierter Förderungsbeginn

09.09.2005

Geht es nicht um Schuldzuweisungen, sondern um mehr Sicherheit für Österreichs Lehrlinge: Oberösterreichs AK-Präsident Dr. Johann Kalliauer

Bekniet wird man als Betriebsinhaber, doch mehr Lehrlinge aufzunehmen. Gelobt wird man, wenn man sich für die „Madl’n und Buam“ engagiert. Doch Zorres hat man trotzdem mit ihnen – auch wenn die jungen Leute meist selber dafür gar nichts können.
Zwei aufschlussreiche Pressemeldungen gibt es dazu aus der Arbeiter- und aus der Wirtschaftskammer:
Allein im Vorjahr ereigneten sich in Österreich 10.527 Arbeitsunfälle mit jugendlichen ArbeitnehmerInnen, bei den meisten handelte es sich um Lehrlinge. Somit wurde jeder zehnte berufstätige 15 bis 18-Jährige Opfer eines Arbeitsunfalls. Eine erschreckende Zahl, so heißt es aus der AK Oberösterreich, die nach Konsequenzen schreie.
Denn während bei den Jugendlichen jährlich 98 von 1.000 bei der Arbeit verunglücken (ein neuer Höchststand), sind es bei den erwachsenen ArbeiterInnen 75 und bei den angestellten DienstnehmerInnen 18 von tausend Personen.
Die Gründe dafür würden nach Ansicht der AK OÖ auf der Hand liegen...

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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