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LED-Beleuchtung im Rampenlicht

13.02.2017

Die Soft-LED System GmbH aus Wiener Neustadt bringt LED-Lösungen ins Theater.

Für die LED-Beleuchtung von Theatern und Konzertsälen sowie von Stadien setzt sich die Soft-LED System GmbH in Wr. Neustadt ein. „Wir entwickeln Lösungen, die komplett neu am Markt sind und genau die Wünsche unserer Kunden erfüllen, wie etwa das komplette Herunterdimmen der Beleuchtung in einem Zuschauersaal“, erklärt Geschäftsführer und „Erfinder“ Mario Vukovic dem NÖ Wirtschaftspressedienst. Diese Entwicklungen sind dem NÖ-Innovationspreis eine Auszeichnung wert gewesen.

„Bis jetzt hat man sich in Theater- und Konzertsälen meist gegen die energiesparende Möglichkeit einer LED-Beleuchtung mit der Begründung entschieden, dass man sie nicht komplett auf null regulieren kann und es im Zuschauerraum nie ganz finster wird. Im privaten Bereich war das kein Thema, da diese Anforderung dort nicht erfüllt werden musste“, betont Vukovic. Seine Lösung mit Gleichstrom lässt auch LED-Lampen langsam stufenlos und flackerfrei komplett ausgehen, was auch tauglich für Film- und Fernsehaufnahmen ist. Auch spezielle LEDs, die auf Gleichstrom ausgerichtet sind, sind schon auf der Startrampe. So kommt noch heuer die LED-Großflächenbeleuchtung Smart Arena für Stadien, Veranstaltungsstätten und Industriehallen auf den Markt.

Ein Vorteil der Soft-LED Lösungen ist auch, dass die bestehende Verkabelung nicht angetastet wird und nur die Leuchtmittel gegen LED-Lampen und der Verteilerkasten getauscht werden müssen. Deshalb eignet sich dieses Konzept besonders für historische Bauten. Die Leuchtmittel werden aus Taiwan bezogen, da diese Lieferanten laut Vukovic ein besseres Qualitätsverständnis hätten. Assemblierung und Montagearbeiten erfolgen zusammen mit meist österreichischen lokalen Partnerfirmen, wie den „Geschützen Werkstätten Wiener Neustadt“.

Auf der Kundenliste stehen so gut wie alle österreichischen Theater und Konzertsäle, wie Staatsoper, Musikverein, Konzerthaus, Volksoper, Volkstheater, Oper Graz, Stadttheater Klagenfurt und Landestheater Salzburg. Und mit 50 Prozent Exportquote ist das Unternehmen auch im Ausland unterwegs. Das bezeugen die Semperoper in Dresden, das Konzerthaus Berlin, das Markgräfliches Opernhaus Bayreuth, das Operetten Theater Moskau, die Beyler Moschee in Baku (Aserbaidschan) sowie die Private Mansion in Doha (Katar). Mit vier Mitarbeitern erwirtschaftet die Firma einen Jahresumsatz von 700.000 Euro.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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