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Von vorgefertigten einadrigen Leitungen für stationäre Anlagen, über Servo-Lösungen bis zur Energieführungskette – mit Ölflex-Connect hat Lapp eine passende Verkabelungslösung.

Lapp auf der SPS IPC Drives: Neue Konfektionen und Kabel

08.09.2016

Die Lapp-Gruppe ihr Portfolio für konfektionierte Verbindungslösungen weiter aus.

In der Industrie geht der Trend zu fertig konfektionierten Lösungen, die sich sofort in Maschinen und Anlagen einbauen lassen. Auf der Messe SPS IPC Drives vom 22. bis 24. November zeigt Lapp daher unter anderem neue Stecker für Ölflex-Connect Servo, eine Familie von Servokonfektionen, die in einem Verfahren teilautomatisiert konfektioniert werden. Weitere Stecker gibt es für die neue Reglergeneration von Siemens sowie für Antriebe von Fanuc, letzterer kompakt und dicht dank des neuen Spritzgussverfahrens.

Im Bereich Hitronic– optische Verkabelungssysteme – wird das Portfolio an kundenspezifischen Konfektionslösungen neu aufgestellt mit Schwerpunkt auf Industrie-Anwendungen. „Der Bedarf an Systemlösungen nimmt zu, wir bauen deshalb unsere Ölflex-Connec-Intiative weiter aus“, so Georg Stawowy, Vorstand und CTO bei Lapp Holding. Mit dem wachsenden Angebot an konfektionierten Leitungen entspricht Lapp dem Wunsch vieler Kunden im Maschinenbau, die sich auf ihre Kernkompetenzen konzentrieren wollten. Außerdem präsentiert Lapp neue dynamische Schleppkettenleitungen und robuste Sensor-Aktor-Leitungen sowie erstmalig in der Kabelindustrie antistatische Leitungen.

Stecker für  Ölflex-Connect-Servo

Wichtiger Pfeiler der Strategie der Lapp-Gruppe ist Ölflex Connect Servo. Bei diesen Servokonfektionen werden Kabel und Stecker teilautomatisch verbunden, was Vorteile bei Qualität und Abschirmwirkung hat. Zur SPS stellt man zwei weitere Varianten vor:

Auf der Antriebsseite gibt es nach den Standards von Siemens, SEW und Rockwell nun auch einen Stecker für Antriebe von Fanuc. Technisch ist der Fanuc-Stecker eine Neuheit: Er wird aus zwei unterschiedlichen Kunststoffen erst umgossen und dann final umspritzt, was eine kleinere Bauform und höhere Dichtheit ermöglicht. Zusammen mit dünnen Kabeln von Lapp ergibt das platzsparende Konfektionen mit kleineren Biegeradien, was besonders den Herstellern von kompakten Maschinen entgegenkommt. Weiterer Vorteil des Steckers: Die Dichtung fürs Kabel ist integriert, man kann sie also beim Montieren nicht verlieren, Schrauben gibt es in dem gespritzten Stecker ohnehin nicht.

Auf der Seite der Steuerung nimmt Lapp nun einen Stecker im Booksize-Format ins Programm, der für die neue Reglergeneration von Siemens entwickelt wurde. Statt die Adern des Kabels zu schrauben, werden sie bei Ölflex Connect Servo teilautomatisiert an die Kontakte im Stecker gecrimpt, was eine haltbare Verbindung schafft, gasdicht ist und somit Oxidation am Kontakt verhindert.
Kundenspezifische Lichwellenleiter-Konfektionen
Das Ölflex-Connect-Portfolio umfasst nicht nur kupferbasierte Konfektionen, sondern auch Lichtwellenleiter. Zur SPS ergänzt Lapp das Programm um einsatzfertige Konfektionen mit Hitronic-Lichtwellenleitern für den Industrie- und Officeeinsatz. Anwender können auf ihre Bedürfnisse angepasste LWL-Streckenkonfektionen basierend auf dem Hitronic-Meterwarensortiment definieren und ersparen sich somit die im Fall von Glasfaserstrecken aufwendige Spleiß-, Anschluß- und Verlegetechnik. Die konfektionierte Strecke kann vor Ort verlegt und dann direkt an das System angesteckt und in Betrieb genommen werden (Plug&Play).

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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