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Lampert-Pleite: Schönacher packt aus!

09.09.2003

Masseverwalter lässt Bürser Filiale weiterlaufen
Sie könnte Red Zac erhalten bleiben
Konkrete Interessenten als Rettungsanker
Hat Lampert-Familie vorschnell aufgegeben?

„Mein Konzept wäre voll aufgegangen, aber wenn man mir nicht die Zeit dafür gibt...“. Barbara Schönacher ist verbittert. Die Geschäftsführerin des größten Vorarlberger Red Zac-Händlers, der Radio Lampert Betriebs-GmbH & Co KG, nimmt erstmals Stellung zu der Pleite, die für alle angeblich so überraschend kam. Und zum Vorwurf, dass sie noch vorige Woche, während einer Red Zac-Vorstandssitzung, vom großen Lampert-Outlet in Bürs (Bild) geradezu „geschwärmt“ haben soll.
Jetzt stellt Schönacher klar: „Bei der letzten Vorstandssitzung war ich gar nicht dabei, das ist protokollarisch belegbar. Ich hab´ mich bei Herrn Weiss für meine Abwesenheit sogar noch entschuldigt – eben wegen der problematischen Situation bei uns. Daher habe ich vorige Woche ganz sicher kein positives Wort mehr darüber verloren.“
Wie berichtet, hat Schönacher noch am Tag der Konkurseröffnung, am 2. September, in der Red Zac-Zentrale ihren Rücktritt als stellvertretende Vorstandsobfrau eingereicht. „Nachdem die Firma, für die ich im Vorstand saß, insolvent ist, ist das wohl selbstverständlich.“
Weniger selbstverständlich ist freilich der Umstand, dass das Handelsunternehmen seinen Konkurs gleich selbst beantragt hat (siehe auch Online-Meldung „Red Zac Kurz ...“). Was hat sich also in den vergangenen Wochen und Monaten bei Lampert wirklich abgespielt?

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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