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Die Elektro- und Elektronikindustrie und die Gewerkschaften haben sich am 15.3.2017 geeinigt: Die Ist-Löhne und die Ist-Gehälter werden um 1,6 % angehoben.

KV-Vertragsverhandlungen: Erfolgreicher Abschluss

16.03.2017

Die Elektro- und Elektronikindustrie und die Gewerkschaften haben sich am 15. März 2017 geeinigt. Zentrales Ergebnis: Die Ist-Löhne und Ist-Gehälter werden um 1,6 Prozent angehoben.

Die Elektro- und Elektronikindustrie hat sich mit den Gewerkschaften am 15. März 2017 nach zwei Verhandlungsrunden auf einen KV-Abschluss geeinigt. Und das sind die Eckdaten:

+ Die Ist-Löhne und Ist-Gehälter werden um 1,6 Prozent angehoben.

+ Die kollektivvertraglichen Mindestlöhne und Mindestgehälter werden um 1,7 % erhöht.

+ Die Reiseaufwandsentschädigungen steigen um 1,0 % und die Zulagen um 1,7 %. Die Erhöhung der Lehrlingsentschädigungen und Vergütungen für Praktikanten beträgt 1,7 %.

Brigitte Ederer, Präsidentin des FEEI, Rainer Wimmer, Bundesvorsitzender PRO-GE, und Karl Dürtscher, stv. Bundesgeschäftsführer GPA-djp, erklären in einer Pressemeldung: „Das Ergebnis zeigt den Willen der Verhandlungspartner, einen verantwortungsvollen Abschluss zu erzielen, der die Leistungen der Mitarbeiter anerkennt. Trotz intensiver Verhandlungen stand für beide Seiten stets das Erreichen einer vertretbaren Lösung im Fokus.“

Durch erweiterte Karenzanrechnungen wurden auch deutliche Verbesserungen für die Frauen in der Branche vereinbart, heißt es weiter.

Die Verhandlungspartner konnten sich darauf einigen, dass die Kollektivverträge der Elektro- und Elektronikindustrie „weiterhin flexible, zeitgemäße Elemente in der Lohn- und Gehaltsgestaltung enthalten: Neben der bewährten Verteilungs- und Einmalzahlungsoption kann die Ist-Erhöhung auch in Freizeit umgewandelt werden“, wie es in der gemeinsamen Pressemeldung abschließend heißt.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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