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IQ-Mobile hat für Ikea Österreich die Ikea-Family-App für iPhone, Android Smartphones und Windows Phones umgesetzt; sie macht das Einkaufen noch einfacher.

Kundenkommunikation über Beacon-Sender: das moderne Einkaufsvergnügen

27.07.2015

Ikea Österreich testet eine drahtlose Art der Kundenkommunikation: Beacons. Realisiert wurde die auf Bluetooth basierende Technologie von IQ-Mobile.

Ikea Graz ist das erste Einrichtungshaus, das die Technologie testet. Die Testphase startete im Mai 2015: Beacons sind kleine Bluetooth-Sender, die an vordefinierten Orten bestimmte Botschaften an Kunden schicken, die ihre Mobiltelefone dafür empfänglich gemacht haben. Sie kommunizieren über Apps mit Smartphones.

Wer die Ikea-Family-App installiert und seine Bluetooth-Funktion aktiviert hat, erhält im Ikea Graz künftig Nachrichten wie "Zeit für eine Pause! Zum Beispiel mit einem gratis Kaffee für Ikea-Family-Mitglieder und einem saftigen Himbeerkuchen!" oder "Hej! Zeig beim Bezahlen deine Ikea-Family-Karte und nutze die Vorteile!"  Ikea ist gemeinsam mit IQ-Mobile auf der Suche nach innovativen Varianten in der mobilen Kundenkommunikation: Bisher wurden insgesamt 28 Beacons installiert − im Augenblick vor allem im Eingangsbereich, im Restaurant und im Kassenbereich. Weitere Stationen sollen folgen.

Digitaler Mehrwert am Point-of-Sale

"Seit 2008 begleiten wir Ikea bereits bei der Umsetzung ihrer mobilen Marketingstrategie. Uns ist es wichtig, am Puls der Zeit zu bleiben und früh zu erkennen, welche Bedürfnisse die Kunden der Zukunft haben. Innovationsfreudige Besucher können sich nun auch vor Ort mit Informationen verwöhnen lassen. Dazu haben wir die von uns entwickelte Ikea-Family-App einem Update unterzogen," zeigt Harald Winkelhofer, CEO von IQ-Mobile, auf, wie langjährige Partnerschaften und eine langfristig angelegte Strategie sich für Innovationen eignen. „Die Anwendung der Beacon-Technologie ist aber erst der Anfang. Die Reise in die Zukunft des Handels wird sicherlich von weiteren Themen und Innovationen wie Wearables als Shopping-Assistent begleitet."

Reine Sendeeinheiten - keine Datensammler

Die App erkennt, dass sich ein Kunde im Ikea-Einrichtungshaus Graz befindet. Deshalb senden ihm die Beacons ausgewählte Nachrichten zu, wenn er bestimmte Stellen im Einrichtungshaus passiert. An der Kassa erinnert die App dann daran, die Ikea-Family-Karte zu zücken. IQ mobile Projektmanager Peter Smejkal beschreibt die Funktion: „Technisch funktioniert das über den Bluetooth Standard 4.0, der in iPhones ab iOS 7.0 und auf Android ab der Version OS4.3 eingesetzt wird. Er braucht weniger Energie als seine Vorgänger. Die Beacons senden Signale aus, die von aktivierten Smartphones empfangen werden können. Nutzer müssen dazu lediglich die Ortungsdienste und Bluetooth aktivieren."

Der technische Vorteil gegenüber dem NFC-Standard, der etwa hinter dem kabellosen Aufladen von Geräten steckt: Beacons funktionieren berührungslos auch über größere Distanzen (im Gegensatz zu NFC, das maximal fünf Zentimeter Abstand zwischen Chip und Smartphone erlaubt, reichen durchaus auch an die fünfzehn Meter weit). Sie sind reine Sendeeinheiten, sammeln also keine Daten. Sie initiieren auch keine Downloads und greifen keine Daten aus dem Handy ab. Desweiteren lassen sich Beacons anders als GPS auch innerhalb von Gebäuden verwenden.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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