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Was die Auftragslage und die Prognose österreichischer Unternehmer betrifft, ortet der KSV1870 ausschließlich positive Zahlen.

KSV1870: Wirtschaft brummt, Optimismus boomt

10.05.2017

Eine Umfrage des KSV1870 zeigt, dass der Frühling in Österreichs Unternehmen bei der Wirtschafts- und Auftragslage eingezogen ist.

Die immer wieder heraufbeschworene allgemeine Unsicherheit schlug sich in den vergangenen Jahren auch in einer aktuellen KSV1870-Umfrage zur allgemeinen Wirtschaft bzw. Auftragslage der österreichischen Unternehmen negativ nieder. 2017 hat sich der Wind offensichtlich gedreht: Selbstbewusstsein und Optimismus sind gestiegen, man blickt wieder zuversichtlicher in die Zukunft.

Der KSV1870 befragte seine Mitglieder und Kunden und erhielt Rückmeldung von über 1.000 Unternehmen. Ganz besonders zufrieden mit ihrer Auftragslage sind Vorarlberg, Tirol und Salzburg.

Roland Führer, Geschäftsführer der KSV1870 Information GmbH, skizziert das aktuelle Umfrage-Ergebnis: „Schon im Vorjahr hatte sich bei diesen westlichen Bundesländen ein höherer Grad an Zufriedenheit gezeigt, dessen Berechtigung durch die aktuelle Umfrage bestätigt wurde.“

Die positive Einschätzung der aktuellen Situation färbt auch auf die Prognose der befragten Unternehmen für die kommenden Monate ab. Besonders in Vorarlberg scheint man einen intensiven positiven Trend zu spüren, hier zeigen sich doppelt so viele Unternehmen wie im Vorjahr optimistisch.

In Wien ist man mit + 10 Prozent noch etwas verhaltener, jedoch sagen auch hier 60 %, dass sie eine gute Entwicklung erwarten.

Von einem ursprünglich eher niedrigen Niveau, hat sich die Einschätzung der allgemeinen Wirtschaftslage seit dem Vorjahr durchaus beachtlich zum Positiven entwickelt.

Auch KSV1870-Vorstand Ricardo-José Vybiral verbindet das Ergebnis der Umfrage mit einer Hoffnung: „Mit ihren aktuellen Einschätzungen bestätigen die Unternehmer den Konjunkturaufschwung, den Ökonomen schon seit einiger Zeit orten."

Vybiral weiter: "Wenn dieser allgemeine Optimismus dazu genutzt wird, noch mehr Menschen mit Visionen und Ideen als bisher zu animieren, sich dem Unternehmertum zu stellen, könnte sich diese Entwicklung auch in steigenden Gründerzahlen niederschlagen.“

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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