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KSV-Trendstudie: Trotz etwas besserer Zahlungsmoral herrscht Pessimismus

28.08.2008

Österreichs Unternehmen zahlen 2008 ihre Rechungen im Schnitt mit einer Verspätung von zehn Tagen - das ist ein Tag weniger als im Vorjahr.

In den letzten zwölf Jahren ist der durchschnittliche Zahlungsverzug von 21 auf zehn Tage gesunken. Trotz dieser positiven Entwicklung sehen die heimischen Unternehmen für 2009 eher schwarz. 42% der Befragten erwarten eine Verschlechterung der Zahlungsmoral. Dies geht aus einer vom KSV1870 zum 12. Mal durchgeführten Mitgliederbefragung hervor. Im Rahmen der Onlineumfrage haben 2.134 Unternehmen Auskunft über das Zahlungsverhalten ihrer Kunden (Firmen, Private und öffentliche Hand) gegeben.

"Die Entwicklung der vergangenen Jahre zeigt deutlich, dass sich sowohl Zahlungsdauer als auch Zahlungsverzug konstant verbessert haben. Ein langfristiger Trend also, der positiver nicht sein könnte", erklärt KSV-Chef Johannes Nejedlik. Einen Überblick verschaffen die untenstehenden KSV-Diagramme.
"Was aber die Zukunftsaussichten angeht, so gehen die heimischen Unternehmen angesichts der hohen Inflation, gestiegener Rohstoffpreise und der scheinbar nicht enden wollenden US-Finanzkrisen von einer verhaltenen Wirtschaftsentwicklung aus und schrauben ihre Erwartungen vorsorglich nach unten."

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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