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Kreative Köpfe gesucht: Schüler entwickeln den Chip der Zukunft

19.07.2010

Als Schüler einen funktionsfähigen Mikrochip entwickeln: Was in Deutschland durch die Initiative „Invent a Chip“ bereits seit vielen Jahren erfolgreich umgesetzt wird, ist nun erstmals auch in Österreich möglich. Das Institut für Computertechnik (ICT) der Technischen Universität Wien und die Gesellschaft für Mikroelektronische Systeme (GMS) im OVE  holen diesen Wettbewerb für Schüler der Oberstufe heuer erstmals nach Österreich.

Kreative Köpfe gesucht: Wie können Mikrochips den Alltag erleichtern? Schüler haben zwei Möglichkeiten an dem Wettbewerb teilzunehmen. Sie können einen Fragebogen zum Thema Mikrochips am Beispiel Handy beantworten. „Die größere Herausforderung ist es jedoch, eine innovative Idee für einen Mikrochip zu ersinnen und diesen dann mit Unterstützung durch Experten zu entwickeln“, weiß Univ-Prof. Christoph Grimm, Leiter des Instituts für Computertechnik der TU Wien, das die Teilnehmer auch in speziellen Workshops betreut. Die besten Entwürfe werden mit Unterstützung des Chipherstellers austriamicrosystems als Siliziumchip produziert.

Die Aktion „Invent a Chip“ wird in Deutschland bereits seit neun Jahren durchgeführt. Mit diesem Ideenwettbewerb soll bei Schülern das Interesse an Mathematik, Ingenieur- und Naturwissenschaften geweckt werden. Unter den Vorjahressiegern fanden sich unter anderem Lösungen für Mikrochips als Einschlafhilfe für Tinnitus-Patienten, Schutz vor Anbrennen des Essens, Optimierung von Akku-Ladezuständen oder die Messung elektrostatischer Felder.

 

Teilnahmebedingungen und weitere Details zu „Invent a Chip Austria“ finden sich im Internet. Die Abgabefrist für Fragebogen und Chip-Ideen ist der 30. Oktober 2010.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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