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Krankheitsbedingte Elektro-Insolvenz in Kärnten

30.07.2020

Weil die Geschäftsführerin krankheitsbedingt ihre Tätigkeit einstellen musste, wurde über das Vermögen eines Reichenfelser Elektro-Betriebs das Sanierungsverfahren ohne Eigenverantwortung am Landesgericht Klagenfurt eröffnet.

Die Insolvenz der RH Elektro GmbH betrifft etwa zehn Gläubiger und zwei Dienstnehmer, die Verbindlichkeiten belaufen sich auf rund 364.000 Euro. Obwohl eine Fortführung des Betriebes nicht angestrebt wird, beabsichtigt die Schuldnerin den Abschluss eines Sanierungsplanes.

Der Betrieb wurde im April 1999 in Form einer GmbH gegründet. Die Tochter der beiden Gründer bzw. Gesellschafter war als handelsrechtliche Geschäftsführerin und Mitgesellschafterin im Betrieb tätig. Krankheitsbedingt musste sie diese Funktion allerdings zurücklegen. Diese Erkrankung wird nun auch als Hauptursache der Insolvenz gesehen. Sie war nicht mehr in der Lage die schwierigen Anforderungen zu erfüllen und musste sich umorientieren. Aufgrund dessen verschlechterte sich die Auftragslage und in weiterer Folge der Geschäftsgang.

Die Passiva betragen 364.000 Euro, die Aktiva sind in einer Größenordnung von 51.000 Euro gegeben. Es ist von einer Überschuldung in der Höhe von 313.000 Euro auszugehen. Die Schuldnerin strebt nach der Betriebsschließung den Abschluss eines Sanierungsplanes mit einer Quote von 20 Prozent an. Die Erfüllung der Sanierungsplan-Quote erfolgt von den Gesellschaftern.

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