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Koreaner launchen Fingerprint-Handy – sauteuer, aber datengeschützt

20.09.2004

Fingerprint-Handys sind langsam, aber sicher im Kommen, die Vorreiter sind dabei asiatische Konzerne. Die koreanische Pantech hat ein Klappschalen-Mobiltelefon gelauncht (Bilder), das über einen eingebauten Fingerprint-Sensor verfügt. Über die Fingerabdruck-Erkennung wird der Zugang zum Adressbuch, zu Games und zum Versenden von SMS-Nachrichten gesteuert.
Dieses „GI100“-Handy gibt es vorerst nur in Hongkong und Taiwan. Danach soll das Gerät auch in Malaysia und auf den Philippinen vermarktet werden, berichtet der asiatische IT-Dienst DigiTimes. Schließlich sollen die Highend-Märkte in Europa und dem Nahen Osten in Angriff genommen werden.
Das GI100 verfügt über eine eingebaute 1.3-Megapixel-Digitalkamera, hat ein 262.144-Farb-Display und ermöglicht 30 Minuten Videoaufnahme. Der Preis für das Mobiltelefon beträgt umgerechnet 585 Dollar.
Bereits vor einem Jahr hatte der japanische Mobilfunkriese NTT DoCoMo ein Java-fähiges Handy mit Fingerprint-Sensor auf den Markt gebracht. Das „505i“ kann bis zu zehn Fingerabdrücke speichern. Um das Handy in Betrieb zu nehmen, braucht der User nur mit dem "gespeicherten" Finger auf den Sensor zu tippen.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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