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Konsumentenaufklärung: Energiefresser im Haushalt – billig gekauft, teuer bezahlt

22.11.2006

Gerade bei Elektrogeräten wie Kühlschrank, Waschmaschine und Wäschetrockner zahle sich ein Vergleich des tatsächlichen Stromverbrauchs der Haushaltsgeräte aus. Sie beanspruchen immerhin rund ein Fünftel des Energiebedarfs in jedem Haushalt!

Umso wichtiger sei es, betont man, bei der Anschaffung und im Betrieb der Geräte auf den Stromverbrauch zu achten. Die Wien Energie berät dazu in den Beratungszentren und dem Wien Energie-Haus.

Dass der Anschaffungspreis allein wenig über die tatsächlichen Kosten eines Hausgerätes aussagt, weiß Andreas Hudecek, stellvertretender Leiter des Wien Energie-Hauses: "Preisgünstige Geräte können im täglichen Einsatz teuer kommen." Was er mit einem eindrucksvollen Rechenbeispiel belegt: Ein Kühlschrank der Energieeffizienz-Klasse B wird um 299 Euro angeboten. Der Kühlschrank verursacht in 15 Jahren Stromkosten von rund 560 Euro. Hingegen belaufen sich die 15-Jahres-Kosten für einen 329 Euro kostenden Kühlschrank der Klasse A+ in 15 Jahren auf rund 320 Euro.

Im Schnitt brauchen moderne Haushaltsgeräte bis zu 70 Prozent weniger Energie als ältere Geräte. Ein klares Argument für den Ersatzkauf. Kunden, die's noch genauer wissen wollen, können sich sogar ein Strom-Messgerät im Wien Energie-Haus kostenlos ausleihen.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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