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Grafik 1: Die Entwicklung der Branche im Vergleich zu anderen Sektoren der österreichischen Wirtschaft.

Konjunkturbeobachtung im Gewerbe und Handwerk vom 2. Quartal 2016

06.07.2016

Die Entwicklung der Branche der Elektro-, Gebäude-, Alarm- und Kommunikationstechniker zu den Auftragseingängen im 1. Quartal, der Situation 2. Quartals mit Prognosen für das 3. Quartal und Zahlen der Personalplanung.

Grafik 2: Die Aufteilung des Auftragsbestandes nach Kundengruppen.
Grafik 3: Der Personalbedarf in Prozent des aktuellen Beschäftigtenstandes im jeweiligen Quartal; 3. Quartal 2014 bis 3. Quartal 2016.

Zu den Auftragseingänge im 1. Quartal (Jänner bis März) 2016 wurde bestätigt, dass  20 Prozent der Betriebe Steigerungen um durchschnittlich 13,2 Prozent, meldeten. Bei 48 Prozent der Betriebe lagen die Auftragseingänge auf Vorjahresniveau und 32  Prozent der Betriebe verzeichneten Rückgänge um durchschnittlich 19,6 Prozent. Im Branchendurchschnitt sind die Auftragseingänge im 1. Quartal 2016 gegenüber dem 1. Quartal 2015 wertmäßig um 3,4 Prozent gesunken.

Die Entwicklung der Branche im Vergleich zu anderen Sektoren der österreichischen Wirtschaft zeigt Grafik 1; sie listet die Auftragseingangsentwicklung (Elektriker), Auftragseingangs-/Umsatzentwicklung (Gewerbe und Handwerk), Umsatzentwicklung (Handel, Dienstleistungen exkl. Handel) und die nominelle Entwicklung vom 1. Quartal 2016 (Veränderung zum 1. Quartal 2015 in Prozent) auf. Die Auswertungen basieren auf den Meldungen von 146 Betrieben mit 3.265 Beschäftigten.

Die Situation im 2. Quartal (April bis Juni) 2016 hinsichtlich der der Geschäftslage ergab, dass  18 Prozent der Betriebe sie mit ''gut'' bewerteten, 56  Prozent mit ''saisonüblich'' und 26 Prozent der Betriebe mit ''schlecht''. Der Saldo (Anteil der Betriebe mit guten abzüglich schlechten Beurteilungen) betrug -8. Per Saldo hat sich damit das Stimmungsbarometer im Vergleich zum Vorquartal verschlechtert.

Im Branchendurchschnitt sichert der Auftragsbestand eine Vollauslastung für 10,9 Wochen. Grafik 2 zeigt die Aufteilung des Auftragsbestandes nach Kundengruppen.

Die Prognosen für das 3. Quartal (Juli bis September) 2016 sehen so aus: 66 Prozent erwarten keine Veränderung und 11 Prozent rechnen mit Rückgängen. Der Saldo (Anteil der Betriebe mit positiven abzüglich negativen Erwartungen) liegt bei 12. Insgesamt hat der Optimismus im Vergleich zum Vorquartal zugenommen.

Zur Personalplanung stellte die KMU Forschung Austria fest, dass 12 Prozent der Betriebe planen, den Beschäftigtenstand im Zeitraum Juli bis September 2016 um durchschnittlich 17 Prozent zu erhöhen, 80 Prozent der Betriebe rechnen damit, den Personalstand konstant halten zu können. 8 Prozent der Betriebe beabsichtigen, die Zahl der Mitarbeiter/innen um durchschnittlich 11,1 Prozent zu verringern. Im Durchschnitt ergibt sich daraus eine geplante Erhöhung des Beschäftigtenstandes um 1,6 Prozent. Der Personalbedarf liegt damit über dem Niveau des Vergleichsquartals des Vorjahres. Der Personalbedarf liegt damit über dem Niveau des Vergleichsquartals des Vorjahres. Grafik 3 zeigt  den Personalbedarf in Prozent des aktuellen Beschäftigtenstandes im jeweiligen Quartal; 3. Quartal 2014 bis 3. Quartal 2016.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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