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Kompromiss zur Geisterstunde: Löhne der E-Techniker steigen um mindestens 3,2 Prozent

10.10.2012

Die diesjährigen Verhandlungen um den Kollektivvertrag für Arbeiter im Metallgewerbe sind abgeschlossen. Die Ist-Löhne steigen um 3,2 Prozent, die Mindestlöhne um 3,4 Prozent. Zur mitternächtlichen Stunde einigten sich Gewerkschaft und Arbeitgeber-Vertreter auf diesen Kompromiss.

Alle Jahre wieder feilschen die Gewerkschaft und Arbeitgeber-Vertreter um den Kollektivvertrag für Arbeiter im Metallgewerbe, also auch um die Kollektivverträge der E-Techniker. In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch konnten sich beide Seiten auf einen Kompromiss einigen. Die Mindestlöhne und die Lehrlingsentschädigungen steigen um 3,4 Prozent. Die Ist-Löhne werden um 3,2 Prozent angehoben, Zulagen und Aufwandsentschädigungen um drei Prozent.

 

Die Arbeitgeber-Verhandler, unter der Führung von Andreas Lahner und Siegfried Steiner, sprechen angesichts einer „schwachen Konjunkturprognose“ von einem „tragbaren Kompromiss“. Durchaus zufrieden zeigt sich mit dem Abschluss die Gewerkschaft PRO-GE. „Unser Verhandlungsteam konnte eine kräftige Reallohnerhöhung für die Beschäftigten erreichen. Ab Jänner werden die Kolleginnen und Kollegen das auch deutlich im Geldbörsel spüren", sagt Rainer Wimmer, Vorsitzender von PRO-GE.

 
Arbeiter-Lohntafel als Download

Der abgeschlossene Kollektivvertrag gilt ab 2013 für rund 38.000 Betriebe mit knapp 200.000 Beschäftigten ab Jahresbeginn 2013. Die detaillierte Arbeiter-Lohntafel können Sie links unter dem Bild einfach Downloaden.

In der Metallindustrie gibt's hingegen noch keine Einigung. Drei Verhandlungsrunden sind bisher gescheitert.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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