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Kollektivvertragsrunde: Wichtl will GPA-Erwartungen einbremsen

18.10.2006

"Wir wollen falsche Erwartungen zerstreuen. Entgegen den vielzitierten Aussagen hat weder die Metallindustrie noch irgendeine andere Branche für uns Signalwirkung", gibt sich Mag. Alois Wichtl, Chefverhandler für die Handelskollektivverträge in der Wirtschaftskammer, kämpferisch...

"Die Ertragslage entwickelt sich im Handel nicht so wie in Industrie und anderen Branchen, die Konjunktur im Handel ist ein zartes Pflänzchen", so Wichtl weiter. Auch wenn die inhaltlichen Forderungen der Gewerkschaft etwa nach Arbeitszeitverkürzung "nicht ins Konjunkturbild passen", sei er zwar grundsätzlich gesprächsbereit. "Doch können die GPA-Forderungen und Kollektivvertragsverhandlungen generell keine Einbahnstraße sein. Auch die Unternehmen haben wichtige Anliegen wie den monatlichen Kündigungstermin und die Modernisierung des Kollektivvertrags."
Nach einer aktuellen Befragung von Arbeitnehmern im Handel sehen diese Ausmaß und Lage ihrer Arbeitszeit überwiegend positiv. Teilzeit ist demnach in den meisten Fällen ein Wunsch der Arbeitnehmer, um die Arbeit besser mit Betreuungspflichten oder beruflichen bzw. Ausbildungs-Aktivitäten zu vereinbaren. Wichtl: "Wir lassen uns die Teilzeit daher nicht schlecht reden!"
Die Verhandlungen für 100.000 Handelsarbeiter folgen im November.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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