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Kollektivvertragsgehälter im Handel steigen ab 2006 um effektiv 2,7 Prozent

18.11.2005

WKÖ-Wichtl: „Angespannte Situation der Handelsunternehmen berücksichtigt“

Nach fünf schwierigen Verhandlungsrunden konnten sich Arbeitgeber- (Verhandlungsführer: KR Alois Wichtl, Obmann des Bundesgremiums Lebensmittelhandel in der WKÖ) und Arbeitnehmer-Vertreter (Verhandlungsführer: Felix Hinterwirth, Vorsitzender des Wirtschaftsbereichs Handel in der Gewerkschaft der Privatangestellten) Donnerstagabend auf einen Kollektivvertrag für rund 450.000 Angestellte im Handel und in verwandten Berufen einigen:

GPA-Hinterwirth: „Kaufkraft der Angestellten wirksam gesichert“

Demnach werden ab 1. Jänner 2006 die kollektivvertraglichen Mindestgehälter im Handel um 2,65 Prozent erhöht und auf die nächsten 50 Cent aufgerundet. Die Lehrlingsentschädigungen werden stärker angehoben, sodass sich effektiv eine Erhöhung um 2,7 Prozent ergibt. Bestehende Überzahlungen bleiben aufrecht. Das Kilometergeld steigt um zwei Cent.
Vereinbarungen gab es auch zu Fragen der Teilzeit. Die Sozialpartner verabschieden eine gemeinsame Erklärung zur Berufsausbildung, in der die besondere Bedeutung für den Handel und die Beschäftigung von Jugendlichen hervorgehoben wird.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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