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Koelnmesse-Chef Kranz: „Von der Domotechnica haben alle profitiert“

17.02.2006

Koelnmesse-Geschäftsführer Wolfgang Kranz: „Es gibt interessante Alternativen gegenüber den etablierten Marken“

Eine positive Bilanz zieht die Koelnmesse heute Abend nach vier Tagen Domotechnica. 993 Direktaussteller und 48 zusätzliche vertretene Unternehmen aus 40 Ländern lockten auf einer Brutto-Ausstellungsfläche von rund 80.000 qm (netto: 28.000 qm!) mehr als 18.000 Fachbesucher aus 115 Staaten an. Auch auf Ausstellerseite war der Auslandsanteil aus deutscher Sicht mit 88 Prozent außergewöhnlich hoch.
Angesichtes der in der WW-Branche offenbar nicht allzu hoch geschraubten Erwartungen zeigten sich viele Aussteller – wie etwa in der bestfrequentierten Halle 10.2 – mit „Qualität und Quantität“ der Domo-Besucher überaus zufrieden.
Anbieter, die sowohl auf der Frankfurter Ambiente als auch auf der Kölner Domotechnica ausstellten, konfrontierten Elektrojournal Online mit recht überraschenden Statements: Ernst J. Lutter, Geschäftsführer von Lutter & Partner, empfand das Besucheraufkommen auf beiden Messen als „ausgeglichen“. Und bei Robert Thomas hatte man sogar den Eindruck, dass die Domo etwas besser besucht gewesen sei. Allerdings war Thomas auf der Ambiente in der Halle 8.0 vertreten – und nicht in der besonders stark frequentierten Halle 9.1.
Die Besucher wiederum, so Thomas Dammann Geschäftsführer des Zentralverbands Hartwarenhandel (ZHH), „entdeckten auf der Domotechnica Produkte, die bei bekannten Herstellern nicht zu finden sind. Dies bedeutet eine hohe Wertschöpfung für den Handel, der sich auf der Messe darüber informieren konnte, wie er sein Angebot durch alternative Produkte mittelständischer und kleinerer Unternehmen erweitern kann, um sich so von Mitbewerbern abzuheben.“

Kommentar von Koelnmesse-Chef Wolfgang Kranz....

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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