Direkt zum Inhalt

Kölner „Neujahrskonzert“ der WW-Industrie: Instrumente neu gestimmt

07.11.2004

Koelnmesse-Chef bezieht im Elektrojournal Online-Interview Stellung zur Situation rund um die „HomeTech“ und die „imm cuisinale“!

Am 17. Jänner 2005 startet im Rahmen der „imm cologne“ auch die „imm cuisinale“, die von der deutschen AMK (Arbeitsgemeinschaft Moderne Küche) als „wichtigstes Trendbarometer für die Entwicklungen der nächsten Jahre“ angesehen wird. Warten wir´s ab.
Die für Einbaugeräte und Küchen angestammte Messehalle 14.1 ist zwar ausgebucht, doch Bauknecht und Küppersbusch werden sich unter den 46 ausstellenden Unternehmen nicht befinden. Auch die Teilnahme von Blomberg ist nicht endgültig gesichert.
Noch Mitte Oktober, als Elektrojournal Online anlässlich eines Kommentars über Deutschlands Messe-Quertreiber vorzeitig die bekanntesten Hausgeräte-Aussteller der „imm cuisinale“ auflistete (siehe dazu „Warum den ,perfekten Deutschen’ nichts zu 100% gelingt!“), galten die drei Anbieter als Fixbucher.
„Die kurzfristige Absage von Bauknecht durch die Whirlpool-Gruppe hat primär mit dem Produktentwicklungszyklus zu tun“, erklärt Wolfgang Kranz, zu Jahresbeginn inthronisierter Geschäftsführer der Koelnmesse GmbH. „Man wollte neue Geräte vorstellen, die wohl nicht rechtzeitig fertig werden. Das ist jedenfalls die offizielle Begründung.“
Dafür haben sich mittlerweile andere namhafte WW-Hersteller zur „imm cuisinale“ angemeldet, so dass Köln-Besucher u.a. die Geräte-Neuheiten folgender Marken-Anbieter erwarten dürfen: AEG, BSH, Electrolux (aus Belgien), Imperial, Liebherr, Miele und Zanussi sowie erstmals Gorenje, LG Electronics und Sharp.
Durchaus zufrieden stellend ist die Präsenz der Küchenmöbler (natürlich mit SieMatic und Miele) aus Sicht der Koelnmesse, wo man aber vor allem das Fernbleiben von Bulthaup bedauert – was Kranz auf den Wechsel in der dortigen Chefetage zurückführt: „Der vorige war zwar ein Visionär, andererseits ist es sicherlich nicht ungewöhnlich, dass ein neuer Mann erst mal die Lage sondieren will und dem Unternehmen etwas Zurückhaltung verordnet.“

Eine Eigenschaft, die Elektrojournal Online weniger liegt, wie unsere Leser wohl zu schätzen wissen. Jetzt geht´s ans Eingemachte...

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
Werbung

Weiterführende Themen

Rainer Will (Handelsverband), Alexander Egit (Greenpeace) und Barbara Teiber (GPA)
Branche
16.12.2020

Der Handelsverband, die Umweltorganisation Greenpeace und die Gewerkschaft GPA fordern von der Regierung eine strengere Regulierung von Online-Giganten wie Amazon.

Branche
16.12.2020

Eine außergewöhnlich hohe Anzahl an Produkten, die über Online-Marktplätze verkauft werden, entsprechend nicht den Gesetzen zur erweiterten Hersteller-Verantwortung. Die Covid-19-Pandemie hat das ...

Hausgeräte
15.12.2020

Das Budget der Weihnachtsfeier von Leifheit wurde dieses Jahr für den guten Zweck verwendet: Geschäftsführer Gerhard Lasselsberger übergab einen symbolischen Check im Wert von 2500 Euro an Harald ...

Obfrau des Wiener Handels Margarete Gumprecht und SOS-Kinderdorfleiter Erwin Roßmann bei der Scheckübergabe.
Branche
15.12.2020

In Wien finden rund 240 Kinder, die nicht dauerhaft bei ihren leiblichen Eltern leben können, bei SOS-Kinderdorf ein neues Zuhause. Die Sparte Handel der Wirtschaftskammer Wien hat heuer erstmalig ...

Hausgeräte
15.12.2020

Das Elektrokleingeräte Forum stellte dem SOS Kinderdorf insgesamt 60 Elektrokleingeräte für Familien in Niederösterreich zur Verfügung. Die Kinderdorf-Familien bedankten sich mit einer ...

Werbung