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Kein Aprilscherz: 96% des heimischen Mittelstands bewerten Geschäftslage positiv!

01.04.2008

Viele planen daher, Investitionsvolumen und Mitarbeiterstand anzuheben.

"Der Mittelstand wird heuer einen erheblichen Beitrag zur Verbesserung der
Wettbewerbsfähigkeit der österreichischen Wirtschaft leisten", ist Ernst & Young-Country Manager Helmut Maukner sicher. Die Mehrheit der Mittelständler will gegenwärtig nicht nur die Investitionen, sondern auch die Mitarbeiterzahl erhöhen. Wichtigste Themen für die Zukunft sind laut Umfrage bei 500 Unternehmen der dringende Bedarf an qualifizierten Arbeitskräften, die Senkung von Lohnnebenkosten sowie die Forderung nach Entbürokratisierung.

Die Einschätzung der allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklung in Österreich ist positiv, aber etwas verhaltener als die Bewertung der eigenen Geschäftslage: Drei Prozent der befragten Unternehmen gehen von einer deutlichen, 32 Prozent von einer leichten Verbesserung der gesamtwirtschaftlichen Lage aus. Knapp die Hälfte rechnet mit keiner Veränderung und 15 Prozent mit einer Verschlechterung.
Maukner: "Dieses Ergebnis ist nicht zuletzt der öffentlichen Debatte über eine Abschwächung des Wirtschaftswachstums und den gestiegenen Energiepreisen zuzuschreiben."

Es fehlt an qualifizierten Arbeitskräften

Eine der größten Herausforderungen für den heimischen Mittelstand ist der Bedarf an qualifizierten Arbeitskräften: Für insgesamt 83 Prozent der befragten Unternehmen ist es schwierig, gut ausgebildetes Personal zu finden. Das gilt zwar für alle Bundesländer, ganz besonders aber für Unternehmen in Wien, Vorarlberg und Tirol. "Themen wie überregionale Mobilität, Ausbildung und Zuwanderung qualifizierter Arbeitskräfte müssen angegangen werden, um langfristig Unternehmens-Abwanderungen zu verhindern", so Ernst & Young-Partner Erich Lehner.

Auf einen Blick: Beachten Sie bitte auch die nachstehenden Grafiken zum Download.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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