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Kaufkraft-Index: Salzburg verliert als Gewinner – armes Wien, reiche Wiener

05.11.2005

Dass kaufkräftige Konsumenten aus den Großstädten abwandern, ist nicht neu. Doch die Auswirkungen nehmen langsam dramatische Formen an

Wie jedes Jahr ermittelte die RegioPlan Consulting auch für 2005 den aktuellen Kaufkraft-Index in Österreich. Der Studie zufolge steigt der Wohlstand der Österreicher – im Durchschnitt – ständig an. Wobei manche Bundesländer wie etwa Niederösterreich eine höhere Dynamik zeigen und schneller an Kaufkraftindex-Punkten zulegen. Andere dagegen wie Kärnten oder das Burgenland steigern ihren Reichtum verhältnismäßig langsam. Dennoch: Die Schere zwischen Reich und Arm geht auch hierzulande immer weiter auf. Besonders stark zeigt sich diese Entwicklung in Landeshauptstädten.
Abgase, Lärm und wenige Grünflächen verleiden vielen das Leben in der Stadt. Öko-, Wellness- und Bio-Trend tun ihr Übriges, um zumindest kaufkraftstarke Schichten abwandern zu lassen. Schließlich ist das „Haus im Grünen“ nach wie vor der größte Wohnwunsch der Österreicher. Die „Speckgürtel“ um die Städte werden daher immer fetter. Parallel dazu führt der Zuzug an kaufkraftschwachen Schichten dazu, dass die großen Städte Österreichs immer mehr an Kaufkraft verlieren!
Die „Reichen“ Wiens siedeln sich bevorzugt...

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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