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Kann in Österreich Gebäudeintegrierte Photovoltaik aus dem Schatten treten?

21.10.2009

Geht's nach dem Klima- und Energiefonds, sollen wir kräftig mitnaschen. Speziell die Gebäudeintegrierte Photovoltaik biete sonniges Potenzial.

Weltweite Wachstumsraten von durchschnittlich 40 Prozent haben die Photovoltaik zu einer ernst zu nehmenden Industrie gemacht. "Österreich steht vor einer Weichenstellung, in welchem Ausmaß es an dieser dynamischen Entwicklung teilhaben wird", sagt Ingmar Höbarth, Geschäftsführer Klima- und Energiefonds. Eine Studie wurde in Auftrag gegeben um die Chancen und Möglichkeiten der österreichischen Wirtschaft zu untersuchen. Das mögliche Kuchenstück bei Gebäudeintegrierter Photovoltaik wurde besonders genau unter die Lupe genommen. "Es ist davon auszugehen, dass 2050 nahezu die gesamte Photovoltaik in Verbindung mit Gebäuden installiert wird. Wir wollen mit der Studie eine Grundlage für die Entscheidungen von KMU, Industrie, Bauherren, Architekten und anderen Berufsgruppen schaffen."

Funktion im Gebäude

Gebäudeintegrierte Photovoltaik heißt nicht, Zellen einfach aufs Dach zu setzen. "Sie erfüllt eine Funktion im Gebäude", stellt Studienautor Hubert Fechner vom Technikum Wien klar. Solar Architektur könne als Sonnenschutz dienen, in Balkone integriert werden und mehr. Das bringe auch Chancen für die Glas- und Bauwirtschaft. Theoretisch sei es möglich, die Hälfte von Österreichs Strom mit PV zu erzeugen. Und die Kosten von PV sollen noch weiter um acht bis zehn Prozent zurückgehen. "Wir wollen international mitspielen." Ziel ist es, 2020 fünf Prozent des rotweißroten Stroms aus PV zu gewinnen. "Optimistisch acht Prozent", so Fechner. Um dieses Ziel zu erreichen, müsse aber etwas gemacht werden. >>>

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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