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Juno geht, Electrolux kommt – als Exklusiv-Marke des Küchenhandels

26.07.2012

Nach erfolgter Neu-Ausrichtung von AEG steht ab der Futura die nächste Revolution in der Electrolux-Markenwelt an: In Salzburg wird die neue Inspiration-Range unter Electrolux-Brand präsentiert. Damit hat der Küchenhandel dann seine Spezial-Marke. Spätestens zum Jahreswechsel heißt’s: Double Branding, ade – Juno verschwindet aus dem Sortiment.

Erste Impressionen von der Inspiration Range waren im Print-Elektrojournal bereits im Rahmen der Eurocucina-Berichterstattung zu sehen. In seiner ganzen Pracht wird das neue Electrolux-Sortiment hierzulande auf der Futura zu sehen sein. Im Oktober/November fährt man zusätzlich vier Stationen (Wien, Salzburg, Innsbruck und Klagenfurt) mit einem Truck an, der prallvoll mit Electrolux-Innovationen sein wird. Das Besondere an Inspiration: Die Einbau-Geräte zeichnen sich durch Zusatz-Leistungen, praktische Features und hochwertige Ausstattung aus, die ihre Wurzeln in der Professional-Range des Konzerns haben.

 

Profi-Geräte für „Chef-Köche“

 

Beispiele gefällig? Bei den neuen InfiniteFlex-Induktionsfeldern können je zwei Kochstellen zusammengeschaltet werden. Die in Weiß gehaltenen Displays bieten einen an „gelernte“ Bedien-Konzepte angelehnten Rotary Slider. An den Pure Hobs sieht man dank ihres puristischen Designs im ausgeschalteten Zustand überhaupt nur den Haupt-Schalter. Nicht zu vergessen die Chefkoch-Funktion, mit der die sechs Kochstellen per Finger-Tipp auf drei Zonen für Ankochen, Kochen und Warmhalten geschaltet werden – ganz wie bei professionellen Haubenköchen. Zum Zubehör zählen Wok und Grill-Platte (Infinite Plancha Grill). Die GemLine an Modulen ermöglicht es auch, sich sein eigenes Kochfeld zusammen zu stellen.

 

Die dazugehörigen Herde können mit 74 l Garraum, Ultra Heißluft Plus und Velvet Close-Schließung aufwarten. Erhältlich sind diese in den EE-Klassen A-20% oder A-10%. Die Funktion MyFavourite ermöglicht es, eigene Einstellungen einzuspeichern. Dieselben Funktionalitäten bieten auch die Compact-Backöfen für die 45er Nische. Ergänzt wird die Wärme-Range von Insel-, Wand- und Backstein-Hauben mit Dampf-Sensoren und Inverter-Motor. Für unterschiedliche Beladung eignet sich das FlexiWash-Feature der Geschirrspüler, die sich in EE-Klasse A++ fügen und dank TimeSaver bei Bedarf mit der halben Spülzeit auskommen. Augenfällig sind die freistehenden Kühl-Gefrier-Kombis in Glossy Red und Satin Brown, die auch im Inneren komplett erneuert und großzügig beleuchtet sind.

 

„Bessere Werte als Neff & Constructa“

 

Electrolux belässt’s jedoch nicht bei einer Erneuerung der Range, zugleich wird die Marke neu positioniert – in Deutschland und Österreich als strategische Spezial-Marke des Küchenhandels. Der Vorteil laut Klaus Wührl, der den Ö/D-Cluster leitet: „Das Double Branding hat sich erledigt. Electrolux ist zudem vertrauter als Neff und bekannter als Constructa, die Werte in diesen Bereichen sind sogar doppelt so hoch für Electrolux als für Juno.“ Schlagendes Argument allerdings: Durch die selektive Distribution im stationären Küchenhandel dürfte hohe Margen-Sicherheit gewährleistet sein. Nicht zuletzt verschwindet die Marke aus den im Elektrohandel leider mitunter grassierenden Preiskämpfen.

 

Mit ein bis zwei Prozent beziffern Wührl und Österreich-Geschäftsführer Alfred Janovsky den Marktanteil von Juno-Electrolux. Mit dem Abtausch auf Electrolux werde man nun jedoch „nicht von 0 auf 100 gehen, sondern die Sicherheit in der Nische suchen“. „Zu Beginn werden wir Umsatz verlieren“, stellt Janovksy fest. „Zumal wir keine Billigflieger starten, sondern die Marke auch preislich parallel zu AEG positionieren.“ Klar sei nämlich: „Die wichtigste Marke ist und bleibt AEG.“ Mit dem Selektiv-Vertrag zum Electrolux-Brand wolle man rund 100 aktive Händler in Österreich gewinnen. Marktanteilsmäßig will man bis 2018 auf drei Prozent kommen – das sollte zu schaffen sein!

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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