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Anti-Aging-Forscher Frank Madeo und De’Longhi Österreich-Chef Michael Frank.

Jetzt ist die Wahrheit endlich draußen: Kaffee ist gesund!

25.06.2019

Der diesjährige De’Longhi Kaffeereport wartet neben aktuellen Zahlen und Fakten mit neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen über die lebensverlängernde Wirkung von Kaffee auf. Frank Madeo, Professor für Molekulare Biowissenschaften gilt als einer der renommiertesten Anti-Aging Forscher weltweit. Er dokumentiert, welchen Beitrag Kaffee dazu leistet unsere Gesundheitsspanne auszudehnen. 

Zuvor aber kurz zu den Daten und Fakten: 2019 war ein echtes Kaffee-Rekordjahr in dem der weltweite Konsum weiter anstieg. Für das Erntejahr 2018/19 prognostiziert die USDA (US Landwirtschaftsministerium) einen weltweiten Rekordkonsum von rund 163,6 Mio. Sack Kaffee à 60 kg. Das entspricht einem Jahresverbrauch an Kaffee von rd. 9,8 Mrd. Kilogramm weltweit. In Österreich wird das mengenmäßige Marktvolumen im Jahr 2019 bei 65,9 Mio. Kilogramm liegen. Bis zum Jahr 2023 wird der österreichische Absatz laut Prognose auf 76,6 Mio. Kilogramm ansteigen, sagen jedenfalls die Statistiker von Statista.

Der jährliche Kaffeeumsatz beträgt in Österreich etwa 810 Mio. Euro. Das bedeutet, dass jeder Österreicher im Jahr 92,35 Euro für Kaffee ausgibt – die Ausgaben für Kaffeemaschinen sind hier nicht miteingerechnet. Der Umsatz an Kaffeemaschinen in Österreich beträgt ca. 123,2 Mio. Euro, also 14 Euro pro Kopf.

Treue Österreicher

Apropos Kaffeemaschine: Österreicher sind beim Kaffeemaschinenkauf überaus markentreu. 49 Prozent denken vor dem Kauf einer Kaffeemaschine bereits an eine bestimmte Marke, die sie auch tatsächlich erwerben. Lediglich 10 Prozent weichen beim Kauf von ihrem Markenfavoriten ab und nur 6 Prozent erwerben Geräte, ohne eine bestimmte Herstellermarke im Kopf zu haben.

In Österreich verfügt De’Longhi über den höchsten ungestützten Bekanntheitsgrad und mit 90 Prozent über den höchsten gestützten Bekanntheitsgrad bei Kaffeemaschinen (Quelle: De’Longhi Awareness Tracker Denstu Aegis, 2019). De’Longhi Österreich-Chef Michael Frank macht aus dem Erfolgsrezept kein Geheimnis: „Wir versuchen einfach nur gut zu sein in dem was wir tun und wollen unseren Kunden alle Wünsche für eine perfekte Kaffeezubereitung erfüllen. Den Erfolg verdanken wir in erster Linie den Designern und Entwicklern. Sie verstehen die Wünsche der Konsumenten und kreieren daraus immer wieder neue Ideen und Produkte.“

Kaffee verlängert das Leben

Aber egal, welcher Kaffee bevorzugt wird. Wissenschaftlich ist bewiesen: Kaffee macht schlank, ist gesund und verlängert das Leben. Frank Madeo, Professor für Molekulare Biowissenschaften an der Karl-Franzens-Universität Graz ist einer der renommiertesten Altersforscher der Welt, der u.a. die Gesundheitseffekte von Kaffee wissenschaftlich dokumentiert hat.

Ziel des Teams rund um Madeo ist es, zu erforschen, wie die gesunde Lebensspanne verlängert werden kann. „Wenn wir die molekularen Mechanismen des Alters besser verstehen, sind wir in der Lage unser Leben zu verlängern.“

Spermidin (z.B. durch Weizenkeimextrakte zugeführt) kurbelt, ähnlich wie Fastenprozesse, die gesundheitsfördernde Selbstreinigung an. Internationales Aufsehen erregte Madeo mit der Entdeckung, dass die natürliche Substanz Spermidin einen Zellreinigungsprozess, die Autophagie, auslöst. Diese Selbstreinigung wird auf natürlichen Weg durch Fasten erzielt. Aber, selbst wenn man regelmäßig isst kann der Körper durch die Zufuhr von Spermidin seine Selbstreinigung ankurbeln und damit sein Leben verlängern. Diese Entdeckung wurde kürzlich durch die sogenannte „Bruneck Studie“ unterstützt, in der ein großes internationales Forscherteam mit Experten aus Innsbruck, Graz, London und Paris nachweisen konnte, dass Menschen, die sich spermidinreich ernähren im Schnitt fünf Jahre länger leben. Vollkornprodukte bzw. Weizenkeimextrakte aber auch Käse und Soja weisen eine sehr hohe Spermidinkonzentration auf. „Die vermehrte Aufnahme von Spermidin signalisiert der Zelle, den Selbstreinigungsprozess zu starten und schützt damit vor Ablagerungen und vorzeitiger Alterung“, so Madeo.

 Aber auch Kaffee wirkt als „Caloric Restriction Mimetikum“, denn es gibt erste Hinweise, dass auch Kaffee den Alterungsprozess der Zellen verlangsamt kann. In Versuchen wurde nachgewiesen, dass dieser Effekt unabhängig von Koffein ist. Welche Kaffeebestandteile exakt ausschlaggebend sind ist bis dato noch nicht bekannt, Kandidaten wären Gerbsäuren und Polyphenole. Dies mag der Grund dafür sein, dass Kaffee in Versuchen protektiv gegen Lebererkrankungen wirkt sowie in mehreren Humanstudien als Schlankmacher aufgefallen ist. Mehrere Studien belegen des Weiteren einen positiven Effekt auf die Darmgesundheit.

 Kaffee reduziert Diabetes-Risiko

„Eine Vielzahl an Studien hat gezeigt, dass Kaffeekonsum mit einer geringeren Diabetes-Wahrscheinlichkeit verknüpft ist“, so Madeo. So wurden in einer Studie die Teilnehmer aufgefordert täglich eine Tasse mehr Kaffee als bisher zu trinken. Nach vier Jahren sank ihr Risiko an Diabetes zu erkranken signifikant. Eine andere Gruppe musste täglich eine Tasse weniger trinken – ihr Diabetesrisiko erhöhte sich deutlich.

Madeo wurde 1967 in Schwerte (Deutschland) geboren und studierte Biologie an der Universität von Tübingen. Nach mehrjähriger Tätigkeit als Gruppenleiter in Tübingen wurde er 2004 ans Institut für Molekulare Biowissenschaften der Universität Graz berufen, wo er seitdem die Arbeitsgruppe „Alterung und Zelltod“ leitet. Madeo ist einer der meistzitierten Altersforscher weltweit und Mitglied der renommierten American Academy of Microbiology. Anfang Mai wurde er für seine erfolgreiche Forschung auf dem Gebiet der Alterungsprävention mit der Seneca-Medaille 2019 ausgezeichnet.

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