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Jetzt auch Lenovo: 526.000 Akkus wegen Brandgefahr zurückgerufen

02.10.2006

Computerhersteller Lenovo (er hat das Notebook-Geschäft von IBM übernommen, Anm.) hat eine Rückruf-Aktion für Notebook-Akkus gestartet. Als Grund wird die Gefahr der Überhitzung angegeben. Wer die betroffenen Akkupakete hergestellt hat, ist fast schon unnötig zu erwähnen: Sie stammen allesamt aus dem Hause Sony.

Betroffen sind Modelle der T-Serie (T43, T43p, T60), der X-Serie (X60, X60s) und der R-Serie (R51e, R52, R60, R60e). Die 526.000 betroffenen Akkus wurden im Zeitraum von Februar 2005 bis September 2006 verkauft. Bei Lenovo betont man, dass es "bislang noch keinen Anlass zur Sorge gab. Allerdings haben wir unsere Produkte noch genauer unter die Lupe genommen", so Michael Widter, PR-Beauftragter von Lenovo Österreich. Bislang gab es weltweit jedenfalls nur einen einzigen Vorfall von überhitzten Think-Pads: Mitte September fing ein T43 am Flughafen in Los Angeles Feuer.
"Der Vorfall wurde sofort eingehend untersucht. Als reine Vorsichtsmaßnahme startet Lenovo nun den Rückruf", so Widter weiter. Ansonsten hätten die Techniker kein außergewöhnliches Schema von Akku-Defekten in ihren Notebooks feststellen können, heißt es von Unternehmensseite.
Bis zum Austausch der Akkus rät der Hersteller, dass der Akku entfernt und das Notebook nur mit dem Netzkabel betrieben werden soll.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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