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Irrtümer zu E-Nachrüstsätzen für das Bike

09.03.2017

Räder mit elektrischem Rückenwind sind im Trend. Allerdings sind die meisten Räder mit Elektrounterstützung reinrassige E-Bikes. Nur ein Bruchteil sind nachgerüstete Räder: Gerade viele Händler trauen dem Nachrüsten nicht. Dabei kann es durchaus sinnvoll sein, ein altes, gutes Rad nachzurüsten. Thomas Herzog von Pendix räumt mit einigen Gerüchten auf.

Unter anderem sollen Nachrüstsätze, die als unzuverlässig und unfallanfällig gelten, gar nicht mehr so schlecht sein: „Mit dem Pendix-Antrieb wird das Nachrüsten von Bestandsrädern marktfähig und für den Händler rechtlich und technisch realisierbar.“, sagt der Sachverständige für Elektrofahrräder, Ernst Brust. Auch an dem Gerücht, dass durch den Umbau der Händler als Hersteller haftet, ist was dran. Pendix soll sich diesem Problem bewusst sein und kooperiert mit verschiedenen Versicherungen, die bei Haftungsansprüchen einspringen sollen.

Auch E-Bikes lassen sich aufrüsten

Viele Kunden sollen außerdem kein Interesse an Nachrüstsätzen haben und wollen lieber ein komplettes E-Bike. Das liegt in erster Linie an mangelnder Aufklärung, die meisten wissen gar nicht, dass man Räder auch professionell nachrüsten kann, also dass es eine Alternative zur Komplettlösung gibt. Natürlich sind nicht alle Nachrüstsätze für alle Räder passend, aber auch dafür gibt es eine Lösung. Ernst Brust meint dazu: „Durch die Positionierung am Tretlager bringt der Antrieb eine kalkulierbare Mehrbelastung in den Rahmen ein, wodurch er sich für die Montage an einer Vielzahl von Radtypen eignet, was in unabhängigen Prüfungen bestätigt wurde.“

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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