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Guido van Tartwijk, CEO von Tridonic: „IoT-Ready macht Leuchten fit für die Zukunft, sodass sich Kunden keine Sorgen wegen einer Aufwärtskompatibilität und Technologie-Upgrades machen müssen.“

IoT-Ready Alliance gegründet

10.05.2017

Branchenführende Unternehmen wie Enlighted, Tridonic und DesignLights Consortium arbeiten an der Einführung eines Standards für IoT-Ready-Leuchten, die auch nach der Montage mit Sensoren und Anschlussmodulen aufgerüstet werden können.

Führende Leuchten- und LED-Driver-Hersteller, Internet-of-Things-(IoT-)Technologie-Unternehmen und Branchengruppen haben die IoT-Ready Alliance ins Leben gerufen, die sich dem Einbau von IoT-Technologien in Leuchten heute und in Zukunft widmet.

Zu den ersten Teilnehmern der Branche zählen Aruba (ein Unternehmen von Hewlett Packard Enterprise), Click Technology Co., Ltd., Deco Lighting, DesignLights Consortium, Enlighted, ERP Power LLC, Focal Point, Mean Well, Orion Energy Systems, Inc., Selux, Shenzhen Lighting Control Co., Silergy Corp, Tridonic, Universal Lighting Technologies und USAI Lighting.

Die Allianz setzt Branchenstandards, durch die LED-Leuchten künftig IoT-Ready (bereit für das Internet of Things) sein werden: Der Einbau hochentwickelter IoT-Sensoren soll so unkompliziert wie der Austausch einer Glühlampe werden, heißt es vonseiten der Allianz. Zudem können die Betreiber von Gebäuden die Sensoren aufrüsten.

Beleuchtungsanlagen sind gute Träger für die IoT-Technologie in intelligenten Gebäuden, da sie für granulare Datenerfassung eine allgegenwärtigen Position im gesamten Gebäude bieten und gleichzeitig die Sensoren mit Strom versorgen. Dennoch verfügt heutzutage nur ein geringer Prozentsatz von LED-Leuchten über intelligente Sensoren.

LED-Beleuchtungskörper weisen üblicherweise eine Lebensdauer von 15 Jahren oder länger auf, während sich die IoT-Technologie und die intelligente Sensortechnik rasant weiterentwickeln, ähnlich schnell wie jene von Mobiltelefonen.

Das hat zur Folge, dass sich die IoT-Technologie im Verlauf der Lebensdauer einer LED-Leuchte stark verändern wird. Die Upgrade-Zyklen für IoT-Sensoren erfordern eine kostengünstige, schonende Methode für den Austausch der Sensoren.

Wie Joe Costello, CEO von Enlighted, betont, sollte diese Herausforderung rasch bewältigt werden: „Für die Betreiber von Gebäuden sind fünfzehn Jahre oder mehr eine lange Zeit, um auf die nächste Gelegenheit für den Einbau intelligenter Sensoren zu warten. IoT-Ready-Leuchten ermöglichen es Kunden, zukunftsorientierte LED-Leuchten in ihren Gebäuden zu installieren.“

Die Allianz stellt sich dieser Herausforderung durch Standardisierung der Schnittstelle zwischen jeder Leuchte und jedem IoT-Sensor. Dadurch ist ein Einbau oder eine Aufrüstung von Sensoren jederzeit möglich.

Guido van Tartwijk, CEO von Tridonic: „Wir freuen uns sehr, dass sich die Schlüsselunternehmen der Lichtindustrie zusammengeschlossen haben, um die Bedürfnisse unserer Kunden zu erfüllen.“

Aus diesem Grund arbeitet die IoT-Ready Alliance derzeit an der Festlegung von Standards für die entscheidenden Eigenschaften von Schnittstellen. Sie befasst sich sowohl mit in die Leuchte integrierbaren als auch mit externen Sensoren. Die IoT-Ready-Standards werden Definitionen für elektrische Schnittstellen, Verbinder und mechanische Formfaktoren enthalten.

Gabe Arnold, technischer Leiter beim DesignLights Consortium: „Beleuchtungssysteme auf IoT-Basis verfügen über ein enormes Potenzial zur Optimierung der Energieeffizienz und führen neue Werte in die Beleuchtungs- und Bauindustrie sowie darüber hinaus ein.“

Jede Organisation, die an der Entwicklung der Zukunft des IoT und von intelligenten Gebäuden interessiert ist, kann der Allianz beitreten. Dazu empfiehlt sich ein Besuch von www.IoT-Ready.org oder von Stand 3849 auf der Lightfair (7.-11. Mai 2017, Philadelphia).

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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