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Photovoltaik ist das Zugpferd für alle erneuerbaren Energien – zu diesem Ergebnis kommt die Internationale Energieagentur IEA in einem aktuellen Bericht.

Intersolar Europe 2018 wird Teil der Messeneuheit The smarter E

03.11.2017

The smarter E und ihre Messen, Konferenzen, Foren sowie Workshops richten sich an alle Bereiche der Energiewertschöpfungskette.

Die Innovationskraft der Solarindustrie und das Bestreben, die Energiewende voranzutreiben, sind laut Internationaler Energieagentur IEA ungebrochen – das zeigt auch das Interesse an der Intersolar Europe 2018 (20. bis 22. Juni 2018, Messe München), der weltweit führenden Fachmesse für die Solarwirtschaft und ihre Partner, die 2018 zusammen mit weiteren Energiefachmessen erstmals unter dem neuen Dach The smarter E stattfindet.

The smarter E ist also die neue Dachmarke, unter der neben der Intersolar und ees Europe auch die neuen Messen EM-Power und Power2Drive ein Zuhause gefunden haben. The smarter E ist eine Plattform, um innovative Ideen mit Experten zu diskutieren und mit einem interessierten, kenntnisreichen Publikum zu teilen.

Mehr als 80 Prozent der Ausstellungsfläche sind bereits acht Monate vor dem Start gebucht.

IEA-Bericht Renewables 2017

Die weltweite Nachfrage nach Photovoltaik bleibt stark und Experten prognostizieren, dass 2017 die neu installierte Photovoltaik-Leistung eines Jahres die 100-Gigawatt-Marke übersteigen könnte. Laut der Einschätzung von Analysten kommt das einem Plus von 25 Prozent gegenüber 2016 gleich.

Insgesamt legten alle Erneuerbaren zu und könnten bis 2022 weltweit um insgesamt rund 43 Prozent wachsen, gemessen an der installierten Leistung. Das entspräche etwa 1000 Gigawatt, meldet die IEA in ihrem Bericht Renewables 2017. Für 2017 ist ein internationaler Anstieg des Ausbaus von erneuerbaren Energien um zwölf Prozent vorausgesagt.

Der Beitrag der Photovoltaik zur Stromerzeugung steigt um mehr als ein Drittel und erreicht voraussichtlich über 8.000 Terawattstunden bis 2022. Das wiederum entspricht dem Gesamtverbrauch von China, Indien und Deutschland.

Mitverantwortlich für den zunehmenden Ausbau sind laut IEA weiter fallende Preise bei Ausschreibungen weltweit. Die liegen derzeit bei rund 3,0 US-Cent pro Kilowattstunde und damit teilweise unterhalb der Stromerzeugungskosten aus neu gebauten Gas- und Kohlekraftwerken.

Mit überschüssigem Strom aus PV-Anlagen können zudem Ladestationen gespeist und also Elektroautos betrieben werden: Vom Wachstum bei der Elektromobilität profitieren folglich auch PV-Unternehmen.

Die Intersolar Europe sowie die Parallelveranstaltungen finden vom 20. bis 22. Juni 2018 unter dem Dach von The smarter E auf der Messe München statt.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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