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Insider: P&G will sich von den Marken Braun und Duracell trennen

19.08.2014

Nach den Hausgeräten und Bügelprodukten scheinen nun auch die Tage der Braun Haarpflege-Sparte unter dem Dach des US-Konsumgüterkonzerns Procter & Gamble (P&G) gezählt zu sein. Das sagen zumindest Insider. Braun stehe auf einer Liste von mehr als 100 schwächelnden Marken, von denen sich P&G trennen könnte. Auch Duracell soll unter den Verkaufskandidaten sein.

Von den Braun Hausgeräten und den Bügelprodukten trennte sich P&G bereits vor einem Jahr. De’Longhi schlug zu und integrierte die Marke erfolgreich. Jetzt scheint sich P&G auch von der Haarpflege-Sparte trennen zu wollen, wie Insider meinen. 

Mehrere Finanzinvestoren hätten bereits ein Auge auf verschiedene P&G-Marken geworfen, sagten die Eingeweihten weiter. Braun sei nach dem Batterie-Branchenprimus Duracell die zweitgrößte Sparte, die bei den Amerikanern auf dem Prüfstand stehe. Für Procter & Gamble wäre ein Verkauf der beiden bekannten Marken ein radikaler Strategiewechsel, den andere Konsumgütergrößen wie Nestle und Unilever mit der Trennung von schwächelnden Geschäftsbereichen bereits vollzogen haben. Mit dem Verkauf von Braun und Duracell würde sich P&G gleich aus zwei Produktkategorien komplett zurückziehen, den Batterien und den so genannten Beauty Electronics.

P&G-Chef A.G. Lafley hat nun vor allem Sparten im Visier, deren Umsätze in den vergangenen drei Jahren kontinuierlich geschrumpft sind. Der Konzern aus Ohio vertreibt auch Pampers-Windeln, Gilette-Rasierer, Fairy-Spülmittel und Wella-Haarpflege. Bei den Verkaufsvorhaben wird er unter anderem von der Bank Goldman Sachs beraten, die eine Stellungnahme ablehnte. P&G war dafür zunächst nicht zu erreichen.

Das 1921 in Frankfurt am Main gegründete Unternehmen Braun gehört seit 2005 zu P&G. Braun wurde weltweit für seine Produktgestaltung bekannt. Die in Kronberg im Taunus ansässige Firma produziert ihre Elektrokleingeräte inzwischen auch in China und Irland.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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