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Information, Verfügbarkeit und Qualität: Geizhals-User sind nicht nur Schnäppchenjäger

16.06.2009

Wer glaubt, dass die Kunden gezielt den günstigsten Preis abfragen, liegt falsch. Nur 14 Prozent der knapp 2.000 Studienbefragten gaben an, vor dem Besuch der Plattform überhaupt zu wissen, welches Produkt oder von welchem Hersteller sie kaufen wollen.

86 Prozent der knapp 2.000 im heurigen Februar/März Befragten gab an, ihre Entscheidung erst nach Studium der Plattform zu treffen. Auch bei der Wahl der Marke hatten sich lediglich 30 Prozent vorab festgelegt. 1.573 Euro geben "Geizhälse" im Durchschnitt pro Kopf und Jahr über die Plattform aus. Subjektiv ersparten sich die Befragten rund 24 Prozent oder 378 Euro durch die Preisvergleichsplattform.

Sowohl bei der Nutzungshäufigkeit, als auch bei der Vertrauenswürdigkeit wurde Geizhals auf den ersten Platz gereiht. "Sogar noch vor den eigenen Erfahrungen", führt Claudia Klausegger vom Institut für Marketing-Management an der WU Wien aus. Auch Testberichten wird vertraut. In den abgelaufenen 12 Monaten tätigten die Studienteilnehmer rund elf Einkäufe. Sechs von zehn führten die Einkäufe online aus. "Während am Land viele übers Internet kaufen und bestellen, wird in der Stadt lieber selbst abgeholt", ortet Klausegger einen signifikanten Unterschied. >>>

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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