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Infineon Austria-Beteiligungsgesellschaft Dice: Gerhard Riess (49) ist neben Stefan Rohringer und Peter Zeiner neuer Geschäftsführer.

Infineon Dice: Gerhard Riess neu in der Geschäftsführung

09.10.2017

Riess bleibt weiterhin Senior Director Radar Excellence bei Infineon München, bei Dice übernimmt außerdem Manfred Ruhmer das Funding Management.

Die Infineon Austria-Beteiligungsgesellschaft Dice (Danube Integrated Circuit Engineering) mit Sitz in Linz hat mit Gerhard Riess seit Juni 2017 einen neuen Geschäftsführer. Neu im Dice-Team ist seit Juli 2017 auch Manfred Ruhmer als Senior Manager Funding.

Infineon Austria-Vorstandsvorsitzende Sabine Herlitschka erklärte nun: „Dice adressiert stark wachsende Zukunftsmärkte im Automotive-Bereich, insbesondere beim autonomen Fahren. Diese beiden Personalentscheidungen untermauern klar unsere strategischen Weichenstellungen.“

Gerhard Riess (49) ist somit neben Stefan Rohringer und Peter Zeiner neuer Geschäftsführer der Dice in Linz – diese Funktion übt er zusätzlich zu seiner Tätigkeit als Senior Director Radar Excellence bei Infineon München aus.

DICE ist das Kompetenzzentrum für die Entwicklung von Hochfrequenzbauteilen bei Infineon. Der Fokus liegt dabei auf 77-GHz-Radarchips für Fahrerassistenz-Systeme und automatisiertes Fahren. Riess sagt: „Mein Ziel ist es, die Position von Infineon als Marktführer in diesem Bereich strategisch zu stärken und mit dem gesamten Team die zukünftigen Entwicklungen voranzutreiben.“

Mit mehr als 25 Jahren Berufserfahrung – vom Management bis zu Produktmarketing und -entwicklung in der Mobilkommunikations-, Automobil- und Halbleiterindustrie – bringt er das entsprechende Know-how mit ein.

Bis 2010 war Gerhard Riess bereits 14 Jahre in verschiedenen Funktionen bei der Infineon Technologies AG in München tätig. Danach wechselte er zu Intel Corporation München und kehrte 2015 wieder zu Infineon zurück.

Manfred Ruhmer (50) ist seit Juli 2017 Senior Manager Funding bei der Dice. Zu seinen Hauptaufgaben zählt die Einbettung zukünftiger Entwicklungen und Innovationsprojekte in nationale und europäische Förderprogramme. Dabei handelt es sich vor allem um die Bereiche autonomes Fahren und Kommunikationstechnologien für Smartphones.

Ruhmer sagt: „In meiner bisherigen beruflichen Karriere habe ich zahlreiche Forschungskooperationen aufgebaut und koordiniert, kenne daher die Bedürfnisse von Forschern sehr genau. Besonders wichtig ist mir daher, diese optimal bei der Umsetzung von exzellenten Projekten zu unterstützen.“

Ruhmer bringt dafür langjährige Erfahrungen aus dem Funding-Bereich mit, unter anderem zuletzt als Leiter Research Promotion & Innovation Management bei Business Upper Austria oder Leiter der Abteilung R&D-Funding bei CATT Innovation Management.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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