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Laut Imas-Studie blicken die Österreicherinnen und Österreicher mehrheitlich mit Sorge auf die kommenden zehn Jahre.

Imas: Sorgenfalten sitzen in Österreich tief

21.11.2016

Laut einer aktuellen Studie von Imas ist die Grundstimmung der Österreicher von Abstiegsangst geprägt.

Das Linzer Marktforschungsinstitut hat die Grundstimmung im Lande erhoben: Der Blick auf die kommenden zehn Jahre ist durch starke Sorgenfalten geprägt. Jeder dritte Österreicher blickt mit Sorge auf die kommende Dekade. Ein weiteres Viertel ist skeptisch, nur rund jeder Fünfte zuversichtlich, der Rest unentschlossen.

Dieses Klima wird vor allem durch eine negative Erwartung für die eigene private Brieftasche manifestiert. Bei der Frage, ob sich die eigene Lebenssituation in den nächsten zehn Jahren eher verbessern, verschlechtern, oder gleich bleiben wird, geht die Gesamtbevölkerung im Verhältnis 29 zu 13 eindeutig von einem eigenen sozialen Abstieg aus.

Die absolute Mehrheit der Österreicher unterstützt auch die Aussage, dass man sich zwar aktuell viele Dinge im Leben leisten kann und es sich gut gehen lassen könnte, aber die Angst vor einer Verschlechterung im finanziellen Bereich in den nächsten Jahren vorherrscht. Diese Einschätzung wird in allen soziodemografischen Gruppen relativ ähnlich geteilt; breite Teile der österreichischen Mittelschicht sind von dieser Grundstimmung erfasst.

Während sich der Blick auf das kommende Jahr in den letzten 40 Jahren jeweils in zwei ähnlich große Gruppen an Optimisten und Pessimisten aufteilte – mit ein paar kleineren Aufs und Abs während Krisenzeiten – überwiegt in der Langzeitperspektive eindeutig die Befürchtung eines negativen Meinungstrends der Gesellschaft.

Die Imas-Studie zur Grundstimmung der Österreicher lässt sich herunterladen.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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DDr. Paul Eiselsberg ist der Autor des Buches und als Senior Research Director am Markt- und Meinungsforschungsinstitut IMAS International in Linz tätig. Er stellt sich mit seinem Buch "Social Media Revolution" der Frage, welche Auswirkungen Internet und soziale Medien auf das Verhalten der Österreicher haben.
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