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Phablet-Bilder vom Oktober 2016: Die Samsung Smartphones Galaxy Note 5 (Android 5.0 Lollipop), Galaxy S6 edge+ (Android 6.0 Marshmallow) und  Galaxy Note 7 (Android 7.0 Nougat).

IFA-Trends und Marktprognosen – Phablets stark im Kommen

31.08.2017

Der Umsatz mit klassischer Consumer Electronics steigt an, Smartwatches und Fitness-Tracker boomen ungebrochen.

Die IFA zeigt ab 1. bis 6. September 2017 das Neuheitenspektrum der Unterhaltungselektronik – traditionell präsentiert der Digitalverband Bitkom davor Prognosen.

Der Markt für klassische Unterhaltungselektronik ist angestiegen – aufgrund der ähnlichen Märkte lassen sich aus den deutschen Zahlen auch Rückschlüsse auf Österreich ziehen: Der Gesamtumsatz mit Geräten wie Fernsehern, Digitalkameras, Audio-Anlagen oder Spielkonsolen steigt im Jahr 2017 in Deutschland voraussichtlich um 2,6 Prozent auf 9,44 Milliarden Euro.

Dazu Martin Börner, Mitglied des Bitkom-Präsidiums, im Vorfeld der IFA in Berlin: „Der Umsatzanstieg geht einher mit einer wachsenden Bedeutung von mobilen Geräten wie Smartphones, Tablets und Wearables.“

Die größte Bedeutung in der klassischen Unterhaltungselektronik haben weiterhin TV-Geräte mit einem Marktanteil von 44 %. Im laufenden Jahr werden voraussichtlich mehr als 7 Millionen Geräte verkauft (+ 2,4 %). Der Umsatz steigt um 4,3 % auf 4,18 Mrd. Euro. Im Durchschnitt geben die Käufer 595 Euro für einen Flachbildfernseher aus, im Jahr 2015 waren es noch 578 Euro.

Der deutsche Smartphone-Markt erzielt im laufenden Jahr mit einem Volumen von 9,77 Mrd. Euro voraussichtlich einen höheren Umsatz als die gesamte klassische Unterhaltungselektronik. Mit einem Absatzrekord von fünf Millionen verkauften Geräten haben insbesondere Phablets, also Smartphones ab einer Display-Größe von 5,5-Zoll, einen großen Anteil an der Entwicklung.

Den Prognosen zufolge wird der Absatz von Phablets um 8,2 % in 2017 steigen. Die Geräte machen somit 21 % der gesamten Smartphone-Verkäufe aus.

Börner: „Das Smartphone ist Wegbereiter für neue Technologien wie etwa Augmented und Virtual Reality, aber auch Sprachsteuerung. Letztere erobert in Form der stationären digitalen Sprachassistenten gerade die Wohnzimmer.“

Die ebenfalls mit dem Smartphone verbundenen Wearables, also Miniaturcomputer, die man direkt am Körper trägt, erzielen den Prognosen zufolge einen Absatzrekord von 2,81 Mio. Geräten sowie einen Umsatzrekord von 468 Mio. Euro.

Davon werden alleine Smartwatches mit voraussichtlich rund 1,26 Mio. verkauften Geräten (+ 27,2 %) einen Umsatz von rund 325 Mio. Euro erzielen. Das entspricht einem Anstieg von 44,4 % im Vergleich zum Vorjahr. Der durchschnittliche Preis für eine intelligente Uhr liegt bei 257 Euro (Vorjahr: 226 Euro), für Fitness-Tracker zahlen Verbraucher im Schnitt 88 Euro (Vorjahr: 88 Euro).

Und im Audiosegment sind vor allem vernetzbare Audioprodukte gefragt. Den Prognosen zufolge liegen die Erlöse für mobile und stationäre Audiogeräte im laufenden Jahr bei 1,45 Mrd. Euro, was einen leichten Umsatzrückgang von 2,8 % bedeutet.

Einen Einbruch erlebt erneut der Markt für Digitalkameras: Die Absatzzahlen sinken den Prognosen zufolge um 14,2 % auf 2 Mio. Geräte. Beim Umsatz erwarten die Marktforscher ein Minus von 2 % auf 880 Millionen Euro.

Mehr und mehr setzen sich auch neue Kameratypen durch, wie etwa Actioncams und 360°-Kameras. Helmkameras, wasserdichte Actioncams sowie Fotodrohnen werden von den Verbrauchern in Kombination mit Sozialen Medien genutzt und führen zur wachsenden Bedeutung von User-Generated-Content im Bereich Fotografie und Bewegtbild.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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