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Nächste Woche werden wieder zahlreiche Aussteller ihre Produkte auf der IFA präsentieren

IFA: Trends und Ausblicke

28.08.2015
IFA

Neue Smartphones und Küchengeräte sind die Hoffnungsträger der IFA, die vom 4. Bis 9. September in Berlin stattfindenden Elektronikmesse. Bisher hat die Branche der Unterhaltungselektronik ein schwaches erstes Halbjahr hinter sich. Im Gesamtjahr 2015 will sie allerdings noch ein kleines Umsatzplus schaffen, wie Hans-Joachim Kamp, Aufsichtsratchef des IFA-Veranstalters gfu, am Donnerstag ankündigte.

Besser als bei der Unterhaltungselektronik sieht es bei den Hausgeräten aus, wo die Hersteller steigende Verkaufszahlen melden. Die IFA rechnet diesmal mit mehr als 1.500 Ausstellern auf 150.000 Quadratmetern Fläche. Beides sind Rekordwerte.

Umwälzende Produktrends sind nach dem Programm allerdings keine zu erwarten. Deshalb wirbt die Messe auch mit einer „wachsenden Gerätevielfalt“ um Käufer für Flachbild-Fernsehgeräten, Computer-Armbanduhren oder über das Internet vernetzte Hausgeräte.

Der Umsatz der Consumer Electronics ging in Deutschland im ersten Halbjahr um 2,5 Prozent zurück. Dank der Impulse von der IFA hofft man aber noch auf ein Plus von 0,9 Prozent auf 27,3 Milliarden Euro im Gesamtjahr 2015, sagte Kamp.
Insgesamt rechnet die Branche aber nur in einem von drei Segmenten, der Telekommunikation, mit einem Wachstum. So sollen rund 25,5 Millionen Smartphones abgesetzt werden (plus sechs Prozent). Für die klassische Unterhaltungselektronik dürfte es um 3,8 Prozent abwärtsgehen. Der Hauptgrund ist eine Sättigung des TV-Markts. Noch größer wird aller Wahrscheinlichkeit nach der Umsatzrückgang im Sektor der Informationstechnologie ausfallen. Hier wird eine Einbuße von 5,6 Prozent auf 7,6 Milliarden Euro angenommen, so Kamp.

Anders sieht die Konjunktur bei den Haushaltsgeräten aus. Sie sind seit 2008 auf der IFA vertreten und haben zunehmend an Bedeutung gewonnen. Für große Elektro-Hausgeräte werde ein Umsatzplus von 3,7 Prozent auf 7,8 Milliarden vorhergesagt. Noch besser laufe es bei Kleingeräten von Kaffeeautomaten über Rasierapparate bis zu Küchenmaschinen. Deren Umsatz soll um 15 Prozent auf 4,2 Milliarden Euro springen. 

Autor/in:
APA – Austria Presse Agentur / Redaktion
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