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Hosen runter bei Spielekonsolen: Nach Sonys PS3 könnte auch Microsoft den Xbox-Preis reduzieren

10.07.2007

Damit lässt Microsoft ordentlich Federn, zumal man vor wenigen Tagen die Garantiefrist der Xbox 360 von einem Jahr auf drei Jahre verlängert hat. Damit tragen die Amis einem Hardware-Fehler Rechnung, der zu einer hohen Quote defekter Konsolen führt.

Gestern hat Sony hat den Preis für die PS3 in Nordamerika um 100 Dollar gesenkt, um den schleppenden Verkauf anzukurbeln. Danach war es für Analysten eigentlich nur noch eine Frage der Zeit, dass Microsoft nachzieht, zumal das Unternehmen wegen verunsicherter Xbox-Käufer ziemlich unter Zugzwang steht.

Andererseits geht die Garantieverlängerung ordentlich ins Geld: Mehr als eine Mrd. US-Dollar (rund 750 Mio. Euro) muss Microsoft zurückstellen, um die Garantiefrist der fehleranfälligen Spielekonsole auf drei Jahre zu verlängern.
Das Unternehmen sprach von einer "nicht akzeptablen Anzahl von Reparaturen". Beschwert hatten sich vor allem zahlreiche US-Einzelhändler wie Best Buy oder EB Games, die eine auffallend hohe Quote defekter Xbox-Konsolen registriert hatten. Mehrere Fachbetriebe hätten inzwischen die Reparatur der Konsole sogar verweigert, berichtet die Branchenseite DailyTech. Der Hardware-Fehler, auch als "Red Ring of Death" (RRoD) bekannt, macht sich durch drei blinkende Signalleuchten bemerkbar, so heißt es.

Dessen ungeachtet ist sich Analyst Michael Patcher sicher, dass Microsoft auf der Spielemesse E3 in Kalifornien Sonys Preisschritt kontern wird. Er geht davon aus, dass der Preis der Core-Version von 299 Dollar auf 249 Dollar gesenkt wird und die Xbox 360-Premium künftig statt 399 Dollar 349 Dollar kostet.
Die größte Senkung erwartet Patcher bei der Xbox 360-Elite (HDMI-Anschluss, 120-GB-Festplatte), die um 80 Dollar auf 399 Dollar gesenkt werden soll. Inklusive HD-DVD-Laufwerk würde die Xbox 360-Elite somit genauso viel kosten wie die Playstation 3.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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