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Hohe Forderungs-Ausfälle treiben Klagenfurter Installateur in den Konkurs

07.04.2008

Grund sind Forderungs-Ausfälle in Höhe von 230.000 Euro. Das Elektroinstallations-Unternehmen wird derzeit fortgeführt, rund 60 Gläubiger und fünf Dienstnehmer sind vom Konkurs betroffen.

Bereits 2002 musste Elektrotechnik Tschuden ein Konkursverfahren beantragen, das mit dem Abschluss eines Zwangsausgleichs im Jahre 2004 endete. Das Klagenfurter Unternehmen hat sich auf Elektroinstallationen mit den Schwerpunkten Verteiler-, Antennen- und Blitzschutzanlagenbau spezialisiert. Zur nunmehrigen Konkurseröffnung heißt es seitens KSV 1870: "Die Auftragslage war durchaus zufrieden stellend. Allerdings hatte das Unternehmen Ausfälle von rund 230.000 Euro zu verkraften."

Aufgrund der hohen Forderungsausfälle kam es zur Zahlungsunfähigkeit, zumal die Hausbank den Kredit von 428.000 Euro fällig stellte. Insgesamt beträgt die Höhe der Passiva 881.000 Euro, die Überschuldung liegt bei 386.000 Euro. Die Elektrotechnik Tschuden GmbH unter dem geschäftsführenden Gesellschafter Andreas Tschuden besteht seit 1983. "Der Betrieb wird derzeit fortgeführt. Ob ein Zwangsausgleich angestrebt wird, ist nicht bekannt", so der Kreditschutzverband.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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