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Heuer soll die 10 Mrd. Euro-Marke fallen: BSH legt Rekordzahlen vor und gibt sich zuversichtlich

21.06.2013

Trotz schwieriger Rahmenbedingungen konnte die BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH für das abgelaufene Geschäftsjahr erneut Rekordzahlen vorlegen. Der Konzernumsatz wuchs um 1,5 Prozent auf 9,8 Mrd. Euro, das Konzernergebnis stieg um rund 25 Prozent auf 466 Mio. Euro. Für heuer erwartet sich der Hausgerätehersteller ein leichtes globales Umsatzwachstum, mit dessen Hilfe man heuert die 10 Mrd. Euro-Marke sprengen möchte.

„2012 war operativ ein sehr gutes Jahr für die BSH. Wir konnten unsere führende Marktposition weiter ausbauen. Das zeigt, dass wir mit der Strategie, uns auf die Wachstumsmärkte, Innovationen und Nachhaltigkeit zu konzentrieren, auf dem richtigen Weg sind“, sagte Kurt-Ludwig Gutberlet, scheidender Vorsitzender der Geschäftsführung der BSH, heute in München. In diesem Zusammenhang gab Gutberlet auch bekannt, dass Karsten Ottenberg bereits mit 1. Juli (also drei Monate früher als im April angekündigt), die Nachfolge als Vorsitzender der BSH-Geschäftsführung antreten wird.

Insbesondere die kleinen Hausgeräte haben 2012 mit einem Umsatzplus von sechs Prozent überproportional zum Unternehmenswachstum beigetragen. Wesentliche Treiber in diesem Segment sind unter anderem Tassimo, beutellose Staubsauger und der Bereich Speisezubereitung. In den kommenden Jahren will die BSH ihre Position in Europa bei Consumer Products weiter stärken und kommt damit gut voran: Im ersten Halbjahr 2013 hat sich der Bereich mit deutlich zweistelligem Wachstum sehr positiv entwickelt. Die Übernahme des polnischen Herstellers für kleine Hausgeräte Zelmer S.A. Anfang 2013 wird diese Entwicklung vor allem in Mittel- und Osteuropa noch weiter stärken.

Als globales Unternehmen setzt die BSH freilich auch auf strategische Expansion in den Wachstumsmärkten. Im Frühjahr 2013 hat die BSH im indischen Chennai mit dem Bau einer Hausgerätefabrik begonnen. Auch für China, den größten Markt Asiens, erwartet der Hausgerätehersteller nach einem Marktrückgang vor allem im ersten Halbjahr 2012 für das laufende Geschäftsjahr wieder eine positive Entwicklung. Im Fokus stehen dabei insbesondere die Bereiche Einbau und Geschirrspüler.

Vorsichtig optimistischer Ausblick

Die Eurokrise und das Vordrängen asiatischer und türkischer Wettbewerber werden das Marktgeschehen in Europa weiter prägen, heißt es. Die BSH blickt dennoch auf ein erfolgreiches erstes Halbjahr zurück und will die Zielmarke von über zehn Milliarden Euro Umsatz bis Ende 2013 erreichen. Für das Geschäftsjahr 2013 erwartet der Hausgerätehersteller ein leichtes globales Umsatzwachstum. Gutberlet zeigte sich zuversichtlich, dass die BSH für diesen zukünftigen Wettbewerb sehr gut aufgestellt ist und ihre Position weiter stärken wird.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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