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HD-DVD kämpft mit allen Mitteln: Abspielgeräte werden nun zu Dumpingpreisen angeboten

15.01.2008

So ist das 1080i-fähige Einsteigermodell HD-A3 bereits ab 150 Dollar (ca. 100 Euro) zu haben. Bisher kostete das Modell 300 Dollar. Genau diesen Betrag muss man nun fürs Spitzenmodell HD-A35 auf den Ladentisch blättern - statt wie bisher 500 Dollar.

Noch offen bleiben die Auswirkungen auf die in Europa vertriebenen Varianten HD-EP30 und -EP35, wo die Preise derzeit noch recht stabil sind. HD-DVDs werden derzeit aber ohne Regionalcode abgeliefert und können daher weltweit auf allen Abspielgeräten wiedergegeben werden.

"Während der Preis einer der Überlegungspunkte der Early Adopters ist, ist es ein Kaufgrund für den Mainstream-Kunden", sagte Toshiba-Manager Yoshi Uchiyama in einer Mitteilung. Der Filmabsatz Ende 2007 habe gezeigt, dass das HD-DVD-Format beim Kunden bekannter geworden und der Preis der entscheidende Grund für den Erwerb von HD-DVD-Playern sei. Der Wert, den die HD-DVD dem Kunden biete, könne nicht einfach ignoriert werden, so Uchiyama weiter.

Inzwischen mehren sich aber die Gerüchte in zahlreichen Internet-Foren, wonach immer mehr US-Konsumenten ihre - im Weihnachtsgeschäft erstandenen - HD-DVD-Player zurückgeben bzw. gegen Blu-ray-Player eintauschen. Toshiba will davon freilich nichts wissen und hat entsprechende Meldungen heftig dementiert.

Nach Informationen des US-Branchendienstes TVShowsonDVD haben unterdessen die von Warner vertriebenen Studios HBO und New Line ebenfalls angekündigt, ihre künftig nicht mehr auf HD-DVD, sondern ausschließlich im Blu-ray-Standard zu veröffentlichen.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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