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Jetzt noch schnell die letzten freien Mittel des Handwerkerbonus sichern: Im Sommer 2017 wird das Budget wohl ausgeschöpft sein.

Handwerkerbonus: Noch schnell die letzten freien Mittel sichern

22.06.2017

Als Förderbudget stehen nur noch 4,1 Mio. Euro zur Verfügung, Niederösterreich liegt bei den Anträgen auf Platz 1.

Wie im Frühjahr 2017 vermutet, wurde in den vergangenen Wochen der Handwerkerbonus verstärkt nachgefragt. Konkret sind laut Wirtschaftskammer für 2017 nur noch 4,1 Millionen Euro freies Förderbudget verfügbar.

Das heißt: „Jetzt noch schnell die letzten freien Mittel sichern“, betont die Obfrau der Bundessparte Gewerbe und Handwerk, Renate Scheichelbauer-Schuster.

Zum Vergleich: Anfang des Monats Juni 2017 waren es noch 6,5 Millionen Euro, die Mittel werden also in den Sommermonaten ausgeschöpft sein.

Scheichelbauer-Schuster: „Nach Berechnungen der Bausparkassen wurden von 2016 bis Ende Mai 2017 Arbeitsleistungen in Höhe von rund 211,5 Millionen Euro ausgelöst und das bei einer Förderhöhe von bis dahin 33,5 Millionen Euro. Für das Gewerbe und Handwerk ergibt sich daraus die klare und dringende Empfehlung an die Politik, diese Förderung weiter fortzusetzen.“

Am häufigsten wird der Handwerkerbonus in Niederösterreich nachgefragt mit 26,6 Prozent aller Anträge, gefolgt von Oberösterreich (24,75 %), der Steiermark (17,8 %), Wien (6,48 %) und Kärnten (6,41 %).

Die Bundessparten-Obfrau: „Der Handwerkerbonus ist für die Konsumenten wichtig, denn er ist ein Anreiz, den regionalen Betrieb zu beauftragen und nicht einen Pfuscher ums Eck. Damit ist der Handwerkerbonus ein ganz wichtiges Element für Klein- und Kleinstbetriebe, denn er stärkt die Betriebe in den Regionen.“

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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