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Haarscharf am Perpetuum Mobile: Elektro-Fahrrad mit EFOY-Brennstoffzelle

09.10.2006

Mit dem CityCruiser II stellt die deutsche Firma Veloform auf dem Informationsforum "Mediatalk - Mikroenergietechnik - Markteroberung mit Produkten Made in Germany" die neueste Generation des muskelbetriebenen, dreirädrigen Fahrrades mit Elektrohilfsmotor und Brennstoffzellen vor.

Erstmalig ist damit ein Fahrzeug verfügbar, das Elektroantrieb mit Schadstofffreiheit sowie - dank des flüssigen, regenerativ produzierbaren Energieträgers Methanol - nahezu unbegrenzter Reichweite und enorm vorteilhafter Umweltbilanz verbindet.
Im CityCruiser II kommen die bewährten, heute schon für jedermann erhältlichen EFOY-Brennstoffzellen des ebenfalls in Deutschland beheimateten Unternehmens SFC Smart Fuel Cell AG zum Einsatz. Damit kann der CityCruiser II die existierende Kraftstoff-Infrastruktur nutzen, die SFC für bestehende Märkte erfolgreich aufgebaut hat.
Dabei versorgt die EFOY-Brennstoffzelle nicht nur den Antrieb, sondern auch Zusatzfunktionen wie Beleuchtung, Heizung, Kommunikation usw. zuverlässig mit Strom. Da die Nachladung kontinuierlich erfolgt, muss das Elektrofahrrad nun nicht mehr zum Aufladen an das Stromnetz, sondern kann rund um die Uhr eingesetzt werden.

Verbrauch: 0,3 Liter/100 km

Der Kraftstoffverbrauch ist sensationell: Das Fahrzeug verbraucht nur 0,3 Liter Benzinäquivalent auf 100 km. Dabei arbeitet die EFOY-Brennstoffzelle leise und außerordentlich umweltfreundlich: Als "Abgase" entstehen lediglich Wasser und Kohlendioxid, vergleichbar mit der Atemluft eines Erwachsenen. Damit setzt das Fahrzeug neue Maßstäbe in Bezug auf Ressourcenschonung und Luftreinhaltung und kann deshalb auch innerhalb von Gebäuden betrieben werden, z.B. in Flughäfen oder Messehallen.
Zumal aus dem CityCruiser II, in dem ein Fahrer zwei Fahrgäste chauffieren kann, mit wenigen Handgriffen auch ein Transportfahrzeug wird: der DeliveryCruiser. Für beide Modelle stehen verschiedene Extras zur Auswahl, die ihre Funktionalität erhöhen (z.B. Kühl- oder Heizsystem, beleuchtete Werbemedien usw.) und sie zu interessanten Werbeträgern machen.

Autor/in:
Redaktion Elektrojournal
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